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Exponate erzählen Geschichte der gefahrvollen Brandbekämpfung im vergangenen Jahrhundert

Landrat Thorsten Stolz lobt Museumsverein in Untersotzbach für gelungene Erweiterung der  Sotzbacher Feuerwehrscheune

Main-Kinzig-Kreis. –  Die Sotzbacher Feuerwehrscheune im Birsteiner Ortsteil Untersotzbach ist ein Juwel, das an vielen Ecken Überraschungen für seine kleinen und großen Besucherinnen und Besucher bereit hält. So lässt das Inventar besonders die Augen der Kinder leuchten, wenn diese in die Geschichte des Feuerwehrwesens in der Region eintauchen und altertümliche Gerätschaften, Fahrzeuge, Leitern und Schutzausrüstung bestaunen. Für sie ist es ein Mitmach-Museum, denn sie dürfen viele der Ausstellungsstücke anfassen, die von Museumsleiter Süren Reifschneider und seinem Vereinsteam zusammengetragen worden sind.

Mit viel Eigenleistung hat der Museumsverein über die Jahre zahlreiche Stücke davor bewahrt, weggeworfen zu werden. Viel Arbeit hat der Verein in einen zweiten Ausstellungsraum gesteckt. Landrat Thorsten Stolz nutzte die Gelegenheit, um sich das Ergebnis der Arbeiten anzuschauen, die der Main-Kinzig-Kreis mit insgesamt 5000 Euro unterstützt hat. „Die Feuerwehrscheune ist einzigartig in der Region und ein Alleinstellungsmerkmal. Ohne Menschen wie Süren Reifschneider und seinen Mitstreitern wäre es nicht möglich gewesen, diese Exponate für die Nachwelt zu retten. Sie erzählen von der Geschichte des Feuerwehrwesens hier in der Region und sind Beleg dafür, wie gefahrvoll und auch beschwerlich die Arbeit der Feuerwehrleute gerade in der Vergangenheit war“, sagte Thorsten Stolz im Gespräch mit Süren Reifschneider und Birsteins Bürgermeister Fabian Fehl. Der Museumsleiter bedankte sich für die Hilfe des Main-Kinzig-Kreises und der Gemeinde Birstein über die zurückliegenden Jahre.

Der passionierte Sammler und leidenschaftliche Feuerwehrmann Süren Reifschneider weiß die Geschichte eines jeden Ausstellungsstückes, er ordnet ein, er blickt zurück und zeigt Unterschiede zur heutigen Zeit auf. „Die gesammelten Stücke sind fast alle noch einsatzfähig“, betonte er. Allein das Herrichten des großen Ausstellungsraums in einem alten Scheunenanbau hat ihn viel Zeit gekostet. So hat er allein vier Jahre dafür benötigt, die Bruchsteinmauern in seiner Freizeit sorgfältig zu verfugen. Wie er dem Landrat berichtete, soll im Obergeschoss ein weiterer Raum eingerichtet werden. Die Ausstellungsstücke befinden sich bereits an Ort und Stelle, es fehlt jedoch noch die Treppe ins Dachgeschoss, das soll im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Der Landrat zeigte sich beeindruckt. „Der Museumsverein leistet großartige Arbeit und das ist auch der Grund, warum der Main-Kinzig-Kreis das Projekt unterstützt hat. Das Museum hält seit 2004 Geschichte lebendig und ich danke dem Verein für dieses tolle Engagement“, so der Landrat. Auch Bürgermeister Fehl zeigte sich erfreut, in seiner Gemeinde einen solchen Besuchermagneten zu haben.

Wie Süren Reifschneider erläuterte, hatte der Verein vor der Corona-Pandemie im Schnitt 2500 Gäste. Regelmäßig werden Aktionstage für Kindergruppen angeboten, um ihnen die Bedeutung der freiwilligen Feuerwehren näher zu bringen. In der Sotzbacher Feuerwehrscheune finden sie dafür ideale Bedingungen vor. Denn neben den altertümlichen Holzleitern aus dem 19. Jahrhundert werden Kleidung, Helme, Hohlstrahlrohre und vieles mehr gezeigt – von den 1920er Jahren bis in die 1980er und 1990er Jahre. Besondere Ausstellungsstücke sind wegen ihres Alters die Handdruckpumpen aus dem späten 19. Jahrhundert, die einst von Pferden gezogen wurden. „Es ist schön zu sehen, mit viel Freude hier gearbeitet wird. Ich bin gespannt auf die neue Ausstellungsfläche“, stellte der Landrat fest. Der Verein hat schon einige Feste im kommenden Jahr in Vorbereitung.

Die Sotzbacher Feuerwehrscheune (Langgasse 1 in Birstein-Untersotzbach) ist Mitglied der Fachgruppe Feuerwehrhistorie im Deutschen Feuerwehrverband und Vollmitglied im Feuerwehrverband Main-Kinzig. www.feuerwehrscheune.de. Das Museum hat täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt pro Person einen Euro.

Quelle: Frank Walzer

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