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„Die Botschaft, dass wir sparen müssen, ist angekommen“

Energieverbrauch in Hanau sinkt / Zwischen den Jahren: Ämter weitgehend im Home-Office, Betrieb gesichert

„Der Winter beginnt jetzt erst richtig, aber für die Wochen seit September ziehe ich ein positives Zwischen-Fazit. Die Botschaft, dass wir sparen müssen, ist angekommen“, bewertet Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky die aktuelle Situation in der Energiekrise. Im September hatte die Stadt Hanau verschiedene Energiesparmaßnahmen beschlossen.

„Wir gehen als Unternehmung Stadt Hanau weiter mit gutem Beispiel voran und ermuntern die Bürgerinnen und Bürger, ebenfalls sorgsam mit Gas und Strom umzugehen. Damit Gasspeicher, private Portemonnaies und öffentliche Kassen gefüllt bleiben“, so der OB.

Die Hanauer Energierunde, städtische Verantwortliche aus Magistrat, Eigenbetrieben und Gesellschaften, hat einen weiteren Beitrag zu Einsparungen von Energie getroffen: Zwischen den Jahren, 27. bis 30. Dezember, sind das Rathaus am Markt, das Technische Rathaus am Hessen-Homburg-Platz und das Gebäude in der Steinheimer Straße geschlossen. Mit Notdiensten, die mobil arbeiten, sichert die Unternehmung Stadt Hanau den Betrieb für Bürgerinnen und Bürger, einzelne Bereiche bleiben geöffnet. Es gibt diese Ausnahmen: Geöffnet blieben der Bürgerservice (City-Center), Infothek, Bereich Wahlen, Telefonzentrale und Poststelle sowie der Kommunale Soziale Dienst und der Fachdienst Inklusion und Teilhabe und die Stadtpolizei im Rathaus am Markt sowie in der Steinheimer Straße Ordnungs- und Gewerbeamt, Straßenverkehrsbehörde, Ausländerbehörde, Standesamt. Weiterhin in Betrieb bleiben vom städtischen Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) Kläranlage, Bauausführung und -überwachung, Straßenreinigung, Friedhöfe und Krematorium, Grünflächen, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung. Digitale Dienste stehen unter www.hanau.de zur Verfügung. Die Weihnachts- und Winterpause bei den Hanauer Museen beginnt am 24. Dezember und dauert bis 2. Januar.

Die städtische Hanau Netz GmbH erfasst täglich den Gesamtverbrauch für ihr Gasversorgungsgebiet, das sich über Hanau und Großkrotzenburg erstreckt. Hanau macht dabei mehr als 95 Prozent der gelieferten Menge aus. Seit Mitte Oktober sind in allen Segmenten spürbare Rückgänge zu verzeichnen. So lag der Gasverbrauch zwischen Mitte Oktober und Ende November rund 34 Prozent unter dem des Vorjahres und 26 Prozent unter dem Durchschnittswert der Jahre 2018 bis 2021. Damit liegt Hanau im Vergleich zu den bundesweiten Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent besser. Der Vergleich der Zahlen zwischen Stadt und Bund zeigt eine ähnliche Entwicklung. Bereits Ende Juni hatte der Oberbürgermeister die Hanauer Energierunde zusammengerufen. „In dieser frühen Phase darauf hinzuwirken, Energie zu sparen, hilft uns auf dem langen Weg durch diesen Winter, aber vor allem den kommenden“, so Kaminsky.

Der Magistrat der Stadt Hanau hatte mehrere Maßnahmen beschlossen. So gilt weiterhin die Höchsttemperatur von 19 Grad in öffentlichen Gebäuden, Büros und weiterführenden Schulen. Der Betrieb von privaten Heizlüftern und privaten, mobilen Klimageräten ist in öffentlichen Verwaltungen bereits seit längerem nicht erlaubt. Sport- und Turnhallen bleiben weiterhin geöffnet, die Raumtemperatur wurde hier auf 16 Grad abgesenkt. Ebenfalls wurde die Nachtabsenkung der Straßenbeleuchtung, die die Helligkeit der Straßenlaternen zwischen 23 und 6 Uhr reduziert, um zwei Stunden verlängert – in enger Abstimmung zwischen Polizei, Straßenverkehrsbehörde, Hanau Energiedienstleistungen und Managementgesellschaft mbH (HEMG), Hanau Netz sowie der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS). Während Hanau auf eine Eisbahn verzichtet, glitzert die Stadt weihnachtlich, da bereits im vergangenen Jahr die Weihnachtsbeleuchtung auf LED umgestellt wurde. Um Energie zu sparen, wurde die Zeit der Weihnachtsbeleuchtung um 38 Tage (bis 6. Januar) verkürzt und auch Leuchtdauer am Tag um mehrere Stunden reduziert (16 bis 22 Uhr). Im Heinrich-Fischer-Hallenbad und wiedereröffneten Lindenau-Bad ist die Wassertemperatur um zwei Grad auf 26 Grad abgesenkt worden. Im Heinrich-Fischer-Bad stehen aktuell nur zwei der fünf Saunaangebote zur Verfügung. Seit September wurde im Heinrich-Fischer-Bad im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent Gas gespart und zehn Prozent Strom. Auf Internetseiten und in den sozialen Netzwerken wurde auf die städtischen Maßnahmen hingewiesen und handfeste Energie-Spartipps gegeben.

Die Stadt Hanau setzt die empfohlenen Energiespar-Maßnahmen des Hessischen Städtetages um, Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau, vertritt die Stadt in der Energie-Arbeitsgruppe des Städtetages. „Die Bundesnetzagentur warnt vor Mehrverbrauch wegen des Winters, der kälter als in den Vorjahren werden soll. Umso mehr gilt es für jeden von uns, achtsam zu bleiben“, so Kaminsky.

Quelle: Stadt Hanau

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