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Informationen der Feuerwehr Langenselbold zum bundesweiten Warntag am 08.12.2022

Am bundesweiten Warntag wird die technische Infrastruktur der Bevölkerungswarnung in
ganz Deutschland mit einer Probewarnung getestet. Das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sendet hierzu um 11 Uhr einen
entsprechenden Warntext aus.
Maßnahmen der Stadt Langenselbold
Im Rahmen des Modularen Warnsystems (MoWaS) sollten deshalb auch in Langenselbold
die WarnApps und die zur Zeit zwei funktionsfähigen Sirenen am Lindenplatz und auf der
ehemaligen Mädchenschule auslösen. Letztere wurde in diesem Jahr ertüchtigt, die am
Lindenplatz gar neu aufgebaut. Im Jahr 2023 sollen an sieben weiteren Standorten
Sirenen errichtet werden, so dass eine flächendeckende Warnung für Langenselbold
gewährleistet sein wird. Die Stadt Langenselbold investiert an dieser Stelle mehr als
100.000 Euro in die Sicherheit der Bevölkerung. Die Planungen hierzu begannen bereits
im Jahr 2020.

Bevölkerungswarnung

Flutkatastrophen und Waldbrände in Deutschland als Folge der Klimakrise, Krieg in Europa – es wird in 2022 von niemandem mehr bezweifelt, dass es elementar wichtig ist,
Menschen bei Gefahr schnell und effektiv warnen zu können. Neben einer funktionierenden Warninfrastruktur ist es jedoch genauso wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger ein Grundwissen darüber haben, wer warnt, wie gewarnt wird und was sie selbst tun sollten, damit sie gewarnt werden können.
WarnApps NINA und KATWARN / hessenWARN
Am Warntag und bei bundesweiten Krisenlagen warnt das BBK. Bei nicht-polizeilichen
Gefahren, die Langenselbold betreffen, wird die Warnung in der Leitstelle des Main-KinzigKreises ausgelöst. Dort befindet sich eine MoWaS-Station, über die alle hier erwähnten
Warnmittel ausgelöst werden.
Bei den gängigen WarnApps handelt es sich um KATWARN (in Hessen auch dessen
Ableger hessenWARN) und NINA, wobei NINA vom BBK empfohlen wird. Die Apps
unterscheiden zwischen Wetterwarnungen, Hochwasserinformationen und Warnungen für
die Bevölkerung beispielsweise bei Großbränden oder Gefahrstoffausbreitungen. Hierbei
ist jedoch zu bedenken, dass man die Apps nach dem Download auch auf seine
persönlichen Lebensumstände einstellen sollte.
Cell Broadcast
Erstmals soll auch die Warntechnologie Cell Broadcast in Deutschland getestet und eine
Warnmeldung in der höchsten Warnstufe an alle Handys versandt werden. Diese in
anderen Ländern bereits seit einiger Zeit genutzte Warnmöglichkeit soll dazu führen, dass
sämtliche Handys bei den richtigen Einstellungen einen Alarm auslösen. Das System
funktioniert zwar ohne Apps und steuert alle Handys an, die sich im gefährdeten Bereich
befinden, funktioniert jedoch trotzdem nur, wenn auch das aktuelle Update des
Betriebssystems auf den Handys installiert ist. Eine Warnung im Test- oder Ernstfall
kommt außerdem nur an, wenn das Telefon eingeschaltet oder im Netz eingebucht ist.
Mehr Informationen zur Bevölkerungswarnung hat die Feuerwehr auf ihrer Webseite
www.feuerwehr-langenselbold.de bereitgestellt. Vertiefende Informationen finden sich
zudem unter www.warnung-der-bevoelkerung.de.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Langenselbold

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