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Jusos Main-Kinzig mit Susanne Simmler über die Gesundheitsversorgung im Kreis.

„Auf Augenhöhe über Politik sprechen.“

 

Im Rahmen des Gesprächsformats „Lass’ mal reden…“ haben die Jusos Main-Kinzig Gesundheitsdezernentin und Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises Susanne Simmler am 10. November im Jugendraum Schöneck empfangen. Die Veranstaltungsreihe zielt darauf ab, Leuten in den Ortschaften des Kreises die Möglichkeit zu bieten, auf Augenhöhe mit Kommunalpolitiker*innen in entspannter Atmosphäre über die aktuell brennenden Themen zu sprechen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Auftaktveranstaltung. Susanne hat uns einen tollen Einblick in zahlreiche Aspekte unter dem großen gesundheitlichen Themenkomplex geboten“, resümiert Max Kreuscher, stellvertretender Vorsitzender der Kreisjusos, der das Gespräch moderierte.  Die Unterschiede zwischen Ost- und Westkreis und die Lösungen für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum wurden von den Teilnehmenden hinterfragt, genauso wie die Frage, wie der Kreis für Menschen in Care-Arbeit attraktiver werden kann. Auch die Themen Frauengesundheit, Gesundheitsversorgung in den weiterführenden Schulen und Wohnformen für Pflegebedürftige wurden debattiert. Immer wieder kam Kritik an der Gesundheitspolitik der schwarz-grünen Landesregierung auf, von fehlenden Zuschüssen für dringend nötige Krankenhaus-Investitionen, über zu wenige ärztliche Bereitschaftsdienste im ländlichen Raum bin hin zu viel zu geringen Finanzmitteln für Frauenhäuser.

 

“Ich sehe eine gute Perspektive für die Gesundheitsversorgung im Kreis: die Gründung der Gesundheitsakademie, eine koordinierende Stelle für die ärztliche Versorgung beim Kreis, das Bücherstipendium für Medizin-Studierende, all das macht den Kreis attraktiv für Menschen in der Care-Arbeit”, blickt Susanne Simmler optimistisch auf die Arbeit des Main-Kinzig-Kreises, macht aber klar, dass der Kreis allein die medizinische Grundversorgung ohne das Land Hessen finanziell nicht stemmen kann, so nötig Investitionen auch seien.

 

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Im Schlussteil des Gesprächs kam die Debatte auf, ob und inwieweit der Main-Kinzig-Kreis die Kapazitäten der Einrichtungen für akut gewaltbetroffene oder von Gewalt bedrohte Frauen ausbauen kann. Lena Tiemens, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Schöneck-Nidderau, erklärt: “Der Austausch zur prekären Situation der Frauenhäuser und deren knapp bemessener Finanzierung war mit Blick auf den anstehenden Orange Day Ende November lehrreich und richtungsweisend.” Am Orange Day, dem 25. November, planen die Jusos gemeinsam mit anderen Jugendverbänden im Kreis Aktionen in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis.

Die Fortsetzung des Gesprächsformats “Lass’ mal reden…” ist für Anfang 2023 geplant.

Quelle: Jusos Main-Kinzig

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