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Kreisversammlung DRK-Kreisverband Hanau – Auch 2021 besondere Herausforderungen gemeistert

Ein weiteres Jahr der Herausforderungen gemeistert
Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes Hanau

Bei der diesjährigen Kreisversammlung, zu der der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Hanau e.V. erstmalig ins Brockenhaus in der Lamboystraße geladen hatte, standen neben den Abteilungsberichten vor allem die besonderen Herausforderungen im Fokus, die das Hanauer DRK auch 2021 zu meistern hatte. Für die Kreisvorsitzende Iris Schröder, die krankheitsbedingt nicht vor Ort sein konnte, leitete die stellvertretende Vorsitzende Susann Lach die Versammlung und verlas nach einem Grußwort des Landtagsabgeordneten Christoph Degen (SPD) den Jahresbericht Schröders.

Für Iris Schröder wäre es die erste Kreisversammlung gewesen seit ihrer Wahl im vergangenen Jahr. In Ihrem Bericht bedankte sie sich bei den Ortsvereinen für die herzliche Aufnahme in die Rotkreuz-Familie. „Ein bewegtes Jahr mit großen Herausforderungen für die Gesellschaft und für das DRK ist seit meiner Wahl in der Kreisversammlung im letzten November vergangen. Wir haben uns den neuen Aufgaben als DRK gestellt, sie als Chance genutzt und konnten unserer Rolle als Hilfsorganisation hier vor Ort im Main-Kinzig-Kreis und in der Stadt Hanau gerecht geworden“ erklärte die Vorsitzende. Während bewährte Aufgaben wie Kleiderläden und Erste-Hilfe-Kurse Pandemie bedingt zeitweise eingestellt werden mussten, wurde gleichzeitig eine Zunahme des Arbeitsaufkommens in anderen Bereichen wie dem Rettungsdienst oder der Pflege verzeichnet. Hinzu kamen neue Aufgaben im Bereich der Covid-Tests, der Impfungen und dann schließlich zu Beginn dieses Jahres in der Flüchtlingshilfe.

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Eine große Stärke im Kreisverband sei immer die gute Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt sowie der kurzfristige und unbürokratische Einsatz aller, wenn Hilfe benötigt werde – so auch 2021 im Rahmen der herausragenden Unterstützung durch ehrenamtliche Einsatzkräfte aus den Ortsvereinen bei der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Im Spätherbst 2021 wartete dann die nächste große Aufgabe auf die Kräfte des DRK-Hanau. Nach der Schließung der großen Impfzentren zum 30.09. durch das Land Hessen wurden innerhalb weniger Tage Impfstellen in Langenselbold und im Forum Hanau eingerichtet. Innerhalb von drei Monaten wurden hier dann rund 20.000 Impfungen durchgeführt. Dabei wurden die Aufgaben jeweils zu Beginn von ehren- und hauptamtlichen Kräften übernommen, bevor dann eigenes Personal gewonnen werden konnte – in der Spitze bedeutete dies bis zu 150 zusätzliche Mitarbeitende.

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„In unserem noch bestehenden Corona-Testzentrum in Langenselbold ist die Nachfrage in den letzten Wochen wieder deutlich gestiegen. Insbesondere führen wir hier weiterhin im Auftrag des Gesundheitsamtes PCR-Tests durch“ schrieb die Kreisvorsitzende in ihrem Bericht. Auch der kurzfristige Betrieb der Flüchtlingsunterkunft im Jugendzentrum Ronneburg von März bis Juni dieses Jahres sei durch das hohe Engagement ehrenamtlicher DRK-Kräfte möglich gewesen, gleiches gilt für die Spendenhalle am Hanauer Hauptbahnhof, während parallel neue hauptamtliche Mitarbeitende akquirierten wurden, die inzwischen auch mit mobilen Flüchtlingshilfe-Teams von einer neuen Zentrale in Schöneck-Kilianstädten starten, um Menschen, die hier Zuflucht suchen, zu helfen. In den unterschiedlichen Kommunen leisten sie schwerpunktmäßig Gesundheits- und Sozialberatung. „Neben den Flüchtenden aus der Ukraine sind wir nun seit wenigen Wochen im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises auch für Menschen aus anderen Ländern tätig. Hier steigen die Zahlen der Flüchtenden“ so Schröder.

Die umfangreichen Bemühungen des Kreisverbandes im letzten Jahr hätten dazu geführt, dass das Jahr 2021 betriebswirtschaftlich gut abgeschlossen werden konnte. Das bestätigte auch Schatzmeister Nils Galle in seinem Bericht: „Der Kreisverband und seine Tochtergesellschaften haben positive Ergebnisse erzielt in 2021. Auch für 2022 sind wir auf einem guten Weg“. „In unseren Tochtergesellschaften liegen anstrengende Monate hinter den Beschäftigten. Die Arbeit im Rettungsdienst und in der Pflege ist nach wie vor stark von der Pandemie geprägt. Wir müssen abwarten, wie die weiteren Entwicklungen sind“ sagte die Kreisvorsitzende in ihrem Bericht, bevor sie sich noch einmal bei den 13 DRK-Ortsvereinen, den Mitgliedern des Kreisvorstandes, des Geschäftsführenden Vorstands sowie den Gremien, der Geschäftsführung und bei den Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle wie auch bei allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden in den vielfältigen Tätigkeitsbereichen des DRK-Kreisverbandes Hanau.

Quelle: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hanau e. V.

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