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Kreis widmet sich intensiv den Kinderrechten

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Kinderrechte: Große Mitmachausstellung im Bürgerportal – Besuchergruppen können sich jetzt anmelden – Vorträge für viele verschiedene Zielgruppen

Main-Kinzig-Kreis. – Kinder und Jugendliche haben Rechte, und zwar universelle, verbrieft durch die UN-Kinderrechtskonvention, die in Deutschland seit 1992 in Kraft ist. Der Main-Kinzig-Kreis veranstaltet aus diesem besonderen Anlass – 30 Jahre Kinderrechte – eine Aktionswoche rund um die Kinderrechte und spricht dabei neben den Unter-18-Jährigen, für die die Kinderrechte gelten, auch viele Multiplikatoren aus Behörden, Schule, Betreuung und Elternschaft an. „Wir widmen uns eine Woche lang intensiv Themen wie Bildung, Betreuung, Toleranz, Gesundheit und Demokratie in Bezug auf Kinder und Jugendliche. Wir schaffen damit einen besonderen inhaltlichen Auftakt vor dem Tag der Kinderrechte am 20. November“, erklärt Landrat Thorsten Stolz.

Der Tag der Kinderrechte findet jedes Jahr an diesem Datum statt, seit die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention am 20. November 1989 verabschiedet haben. Deutschland gehörte zu den ersten Ländern, die sie anschließend ratifiziert und in Kraft gesetzt haben. Und vom 14. bis 20. November steht nun im Main-Kinzig-Forum alles im Zeichen von 30 Jahren Kinderrechte in Deutschland. Im Bürgerportal gibt es Informationen, kreative Mitmachangebote und auch Platz zum Austausch und zu Diskussionen, sowohl für Besuchergruppen mit Voranmeldung und Führung als auch für alle anderen Interessierten, die stöbern und entdecken wollen.

„Die Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention begleiten uns in unserem Alltag im Main-Kinzig-Kreis, aber natürlich auch generell in der Arbeit der Polizei, der Sozialpädagogik und der Elternberatung. Deshalb sprechen wir mit der Aktionswoche auch bewusst bestimmte Zielgruppen an und bieten eine Plattform für den fachlichen Austausch“, erklärt Thorsten Stolz.

Die Vorbereitung der Aktionswoche liegt in den Händen des Jugendamts sowie der Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises, in Kooperation mit UNICEF. Jugenddezernent Winfried Ottmann sieht in der Aktionswoche eine gute Chance, die Öffentlichkeit insgesamt mit dem Thema vertrauter zu machen. „Kinderrechte sind verbriefte Rechte und ein hohes Gut. Aber es ist doch erstaunlich, wie wenig verbreitet diese Rechte und ihre Bedeutung in der Gesellschaft sind. Wir wollen das insbesondere den Kindern und Jugendlichen nahebringen“, so Ottmann, der Schulklassen und Kindergruppen zu einem Besuch einlädt. Wer sich als größere Gruppe anmelden möchte, kann dies per Mail an jugendarbeit@mkk.de oder per Telefon unter 06051 8511423 tun.

Im Bürgerportal wird eine Kinderrechte-Lounge errichtet, in der es die Rechte zum Mitnehmen sowie ein anregendes Umfeld zum Gespräch geben wird. Es kann zu dem Thema gebastelt, gemalt und geschrieben werden, Filmsequenzen über Kinder in anderen Weltregionen werden gezeigt und viele unterhaltsame Elemente bieten reichlich Abwechslung, darunter ein „Magic Mirror“. Zum Ende von Führungen bekommen Kinder und Jugendliche zudem individuell Kinderrechtepässe ausgestellt.

An die Erwachsenen wenden sich tägliche Vorträge und Diskussionsrunden. Die Polizei referiert über Kindeswohl im Einsatz der Behörden, die Stadt Maintal über ihr Engagement als Kinderrechte-Stadt und das Netzwerk „Frühe Hilfen“ wird öffentlich tagen. Das Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe (ZKJF) wird sich für den Bereich der Schulsozialarbeit ganz praktisch der Frage widmen, wie man Kinder und Jugendliche im Alltag an das Thema Kinderrechte heranführt. In weiteren Vorträgen geht es um Kinderrechte in der offenen Jugendarbeit, um die Arbeit von Pflegefamilien, um Demokratie und Beteiligung zum Beispiel in betreuten Wohngruppen sowie um bindungsorientierte Erziehung.

Der Kreisausschuss wird die Ausstellung ebenfalls besuchen und sich insbesondere über das Projekt „Signs of Safety“ informieren. Die Einführung von „Signs of Safety“ im Main-Kinzig-Kreis ist ein innovatives und gemeinsames Projekt von Trägern der Jugendhilfe und dem Jugendamt des Landkreises. Es unterstützt professionelle Helfer dabei, sowohl eine ressourcenorientierte und wertschätzende Haltung gegenüber den Familien und deren Sichtweisen zu zeigen als auch gleichzeitig den Schutzauftrag des Jugendamts zu verfolgen. In den kommenden Jahren wird das Projekt gemeinsam weiter ausgestaltet und entwickelt. Zentrales Element dieses Ansatzes ist, die Perspektive von Kindern in der Unterstützung stärker zu verankern und ihre Beteiligungsmöglichkeiten auszubauen.

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann betont, dass dieses Projekt beispielhaft zeige, dass Kinderrechte im Main-Kinzig-Kreis und im Jugendamt nicht nur als abstraktes Thema wahrgenommen werde, sondern auch tatsächlich in Konzepte und die Arbeit vor Ort einfließe. Aus seiner Sicht „wird damit auch bereits der gesetzlichen Neuausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe Rechnung getragen, die im vergangenen Jahr durch den Bundestag beschlossen wurde“.

Thorsten Stolz freut sich auf die „Woche der Kinderrechte“. „Die Bandbreite ist riesig und wir haben uns bewusst für ein Programm entschieden, mit dem wir auf die Menschen zugehen, sie aktiv mit Kinderrechten in Berührung bringen und sie zusammenbringen. Von Kindern im Vor- und Grundschulalter bis hin zu den Erwachsenen sollen sich hier alle angesprochen fühlen, weil Kinderrechte eben auch alle etwas angehen“, so der Landrat.

Die Inhalte und Hintergründe zur Woche der Kinderrechte sind auf der Internetseite des Kreises zu finden: www.mkk.de.

Genauer Link:

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https://www.mkk.de/buergerservice/lebenslagen_1/kinder_jugendliche_und_familie_2/jugendarbeit_und_jugendsozialarbeit/jugendfoerderung/index_51160_jugfoerderung.html

Bildunterschrift: Eine Woche lang, vom 14. bis 20. November, dreht sich im Main-Kinzig-Forum alles um die Kinderrechte.

Quelle: Main-Kinzig Kreis

 

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