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Vor dem Rettungsdienst wertvolle Zeit überbrücken

Voraushilfe: Main-Kinzig-Kreis sucht neue Interessierte

Main-Kinzig-Kreis. – Wenn es bei einem Menschen zum Herzstillstand kommt, ist Schnelligkeit gefragt. Jede Sekunde zählt. Darum ist auch die Arbeit der Voraushelferinnen und –helfer so wichtig: Sie können aufgrund ihrer räumlichen Nähe zum Betroffenen oft noch schneller als der Rettungsdienst vor Ort sein und überbrückend mit der Herzdruckmassage beginnen. Der Main-Kinzig-Kreis möchte den Kreis dieser „Corhelper“, betitelt nach der gleichnamigen Smartphone-App, die inzwischen für die Alarmierung genutzt wird, vergrößern und bittet daher fachkundige Bürgerinnen und Bürger, sich zu melden und zu registrieren.

Voraushelfer oder Corhelper werden standortbezogen über das Handy alarmiert. Zu Hause oder unterwegs können sie in naher Umgebung bei einem Notfallpatienten wertvolle Zeit überbrücken, bis die Rettungsdienstteams eintreffen. „Aus der täglichen Praxis unserer Einsätze heraus wissen wir, dass es oft Menschen aus dem gleichen Ortsteil oder Quartier sind, die als Corhelper eingreifen und Leben retten. Umso wichtiger ist es, dass wir viele gut geschulte Bürgerinnen und Bürger kreisweit und in der Fläche haben, die mitmachen“, erklärt Dr. Wolfgang Lenz, Leiter des Amts für Gesundheit und Gefahrenabwehr. Dr. Manuel Wilhelm, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst im Main-Kinzig-Kreis, ergänzt: „Natürlich trifft der Rettungsdienst bei einem gemeldeten Herz-Kreislauf-Stillstand innerhalb von zehn Minuten beim Patienten ein, oft sogar deutlich schneller. Und doch sind es gerade diese wenigen Minuten, in denen der Beginn einer Herzdruckmassage durch engagierte Voraushelfer einen Unterschied ausmachen.“

Mit dem Aufruf wendet sich der Main-Kinzig-Kreis hauptsächlich an medizinisches Fachpersonal mit einem jährlichen Reanimationstraining. Infrage kommen also Betriebs- und Sanitätshelfer, Rettungsdienstpersonal und Feuerwehrsanitäter, aber auch medizinische Fachangestellte, (Intensiv-)Pflegekräfte und Ärzte. Sie können sich eine entsprechende Alarmierungsapp auf ihr Mobiltelefon herunterladen und sich registrieren. Nach einer Online-Schulung, die für alle Interessierten verbindlich ist, können entsprechende Nachweise in der App eingegeben werden. Danach erfolgt die technische Freischaltung, durch die die Corhelper dann für Einsätze alarmiert werden können.

Zu beachten ist, dass sich kein Corhelper einer bestimmten Gruppe oder einem Verband anschließen muss. Umgekehrt ist es aber möglich, dass der Main-Kinzig-Kreis gerne Kontakte zwischen den neuen Corhelpern und den jeweiligen Gruppenverantwortlichen der einzelnen Kommunen herstellen kann, zum Beispiel für die Teilnahme an gemeinsamen Schulungen, Einsatznachbesprechungen oder einfach nur zum Austausch.

Für Fragen rund um den Einsatz als Corhelper ist das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr per Mail an voraushelfer@mkk.de erreichbar. Viele weitere Informationen hält der Main-Kinzig-Kreis zudem auf seiner Internetseite bereit.

https://www.mkk.de/buergerservice/lebenslagen_1/sicherheit_und_ordnung/37_gefahrenabwehrzentrum/ersthelfer/voraushelfer.html

BildunterschriftCorhelper können bei einem Notfallpatienten wertvolle Zeit überbrücken, bis die Rettungsdienstmannschaften eintreffen.

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Quelle: Main-Kinzig Kreis

 

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