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Antisemitismus – ein aktuelles gesellschaftliches Problem

maintal

Maintaler Demokratiewerkstatt lädt zu Veranstaltung am 19. Oktober ins Willi-Fischer-Haus ein

77 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus ist Antisemitismus nicht aus Deutschland verschwunden. Er nimmt im Gegenteil sogar wieder zu. Anlässe dafür sind unter anderem die Wirtschafts- und Finanzkrise oder auch die Corona-Pandemie. Immer wieder werden solche Krisensituationen mit antijüdischen Verschwörungserzählungen unterfüttert. Auch Kritik an Israel in Bezug auf den Nahost-Konflikt ist vielfach antisemitisch aufgeladen. Deshalb steht das Thema im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Maintaler Demokratiewerkstatt am Mittwoch, 19. Oktober, im Willi-Fischer-Haus.

 

Antisemitismus zeigt sich in unterschiedlichen Formen: Durch pauschale Fremdzuschreibungen, Vorurteile im Alltag oder aber auch offen gewalttätig, zum Beispiel in Angriffen auf Synagogen wie der in Halle, der sich vor wenigen Tagen zum dritten Mal jährte.

Um dem etwas entgegen zu setzen, braucht Engagement gegen Antisemitismus eine klare Haltung und vor allem einen respektvollen Diskurs und Dialog.

Um genau das zu fördern, lädt die Maintaler Demokratiewerkstatt für Mittwoch, 19. Oktober, um 18 Uhr, ins Willi-Fischer-Haus in Wachenbuchen, Raiffeisenstraße 3, zu einer Veranstaltung ein, bei der sowohl historische als auch gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus in unserer Gesellschaft diskutiert werden.

Bevor die Diskussion beginnt, erhält die Perspektive einer Betroffenen Aufmerksamkeit: Renate Rölle von der Demokratiewerkstatt wird einige ausgewählte Passagen aus den unveröffentlichten Memoiren ihrer langjährigen Freundin und Weggefährtin Eva Webb (geb. Poper) vorstellen. Die gebürtige Berlinerin Webb erlebte als Kind, wie sich mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten die deutsche Rassenideologie Bahn brach.

Zusätzliche Unterstützung erfährt die Veranstaltung durch einen Referenten der Bildungsstätte Anne Frank. Die Teilnahme bedarf keiner vorherigen Anmeldung.

Die monatlich stattfindende Demokratiewerkstatt, die den Abend geplant hat, richtet sich an alle interessierten Bürger*innen, die Lust darauf haben, sich gemeinsam ein Thema zu erschließen, sich zu informieren und über das Thema eine Meinung zu bilden, andere Meinungen auszuhalten und trotzdem fair zueinander zu bleiben.

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Interessierte können sich an Alexander Wicker von der Volkshochschule der kreiseigenen Bildungspartner wenden, der die Demokratiewerkstatt leitet. Er ist unter der E-Mail-Adresse demokratiearbeit@bildungspartner-mk.de erreichbar. Auch das Team der Maintal Aktiv –Freiwilligenagentur ist für Interessierte erreichbar unter freiwilligenagentur@maintal.de.

Quelle: Stadt Maintal

 

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