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Vorstandssprecher Seiterle misst dem Spessartbund hohe Gestaltungskompetenz in einem möglichen Biosphärenreservat bei

Auf die traditionsreichen und dennoch gegenwarts- und zukunftsorientierten Ziele und konkreten Aufgaben seiner, den gesamten Spessart umfassenden Organisation mit 77 Ortsgruppen und rund 10.000 Mitgliedern, hat Michael Seiterle als Vorstandsprecher des Spessartbundes in einer Bilanz des laufenden Jahres hingewiesen. „Unsere Stärke ist, dass wir als Spessartbund die gesamte gesellschaftliche Bandbreite der Menschen im Spessart repräsentieren. Und so vielfältig wie die Menschen und die Kulturlandschaft, so vielfältig ist auch unser Themenspektrum: Das reicht von Natur und Umweltschutz über Tourismus und Freizeit bis hin zur Kultur und zu den Wanderwegen“. Im Wandern sehe der Spessartbund seine Kernkompetenz und sichere mit mehreren hundert ehrenamtlichen Markierern und dem Wegemanagement die Qualität des Wanderns im Spessart. Das zeige sich auch im Tourismusverständnis seiner Organisation, für das er im Spessartbundvorstand neben der Funktion des Vorstandssprechers verantwortlich zeichnet. Der Spessartbund setze sich „für einen sanften und nachhaltigen Tourismus ein – natürlich mit dem Fokus auf das Thema Wandern“.

Eine hohe Gestaltungskompetenz besitze der Spessartbund bezogen auf das angedachte Biosphärenreservat. Der Spessart sei eine Kultur- und Naturlandschaft. „Wie wir ihn heute erleben, ist er eine vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft. Kultur und Natur spielen immer zusammen und sind nicht losgelöst voneinander zu betrachten. Auch die Kultur hat demnach einen großen Stellenwert bei uns und auch für diese Thema gibt es einen zuständigen Vorstand, Wolfgang Beyer“. Das Prinzip eines Biosphärenreservats, die Beziehung von Mensch und Umwelt nachhaltig zu gestalten, träfen sich mit den Zielen des Spessartbundes: „Es geht um das Wirken des Menschen in der Biosphäre“. Für die Zukunft des Spessarts und des Spessartbundes wünscht sich Seiterle, „dass wir sorgsam mit den Schätzen unserer Kulturlandschaft umgehen und der Spessart mit dem Spessartbund weiterhin auf einen starken Anwalt zählen kann“.

Auch auf dem Feld des Naturschutzes sei der Spessartbund vor dem Hintergrund der aktuellen ökologischen Krisen gewappnet. Nach Seiterle ist der Spessartbund ein anerkannter Naturschutzverband und Träger öffentlicher Belange. Das heißt, er werde gefragt, wenn es um Naturschutz geht und bringe sich aktiv ein – nicht nur in der der Diskussion um ein mögliches Biosphärenreservat. Ein etwaiges Biosphärenreservat könne dabei helfen, etwaige differierende Interessen in Einklang zu bringen. Im Spessartbundvorstand gäbe es eine Kollegin, Linda Stahl, die sich ausschließlich den Naturschutzthemen widme.

Seiterle ging auch auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie ein. Im Zuge der Kontaktbeschränkungen hätten die Menschen den Wald und das Wandern wiederentdeckt. „Viele haben zunächst aus der Not heraus das Wandern vor der Haustür für sich entdeckt und dabei festgestellt, wie schön der Spessart und wie vielfältig sein Wanderangebot ist“. Das reiche von kurzen Orts- und Naturparkrundwegen über die einzigartigen Europäischen Kulturwege und die traditionsreichen Fernwanderwege wie dem Eselsweg bis zu den zertifizierten „Qualitätswanderwegen „Spessartweg 1 bis 3“. Der Spessartbund markiere seit seinem Bestehen diese Wanderwege im gesamten Spessart. Es seien mehrere Tausend Kilometer zu pflegen. Hierfür sei Helmut Schuster im Vorstand verantwortlich, der mit einem Netzwerk von mehreren Hundert ehrenamtlichen Wegemarkierern und in Kooperation mit dem bayerischen Naturpark Spessart die Qualität der Wanderwege koordiniere und sichere. Das gelingt nach Seiterle nur „über ein digital gestütztes Wegemanagement, bei dem alle relevanten Daten zu Markierungen, Wegweisern, Karten, Infotafeln und Wegeabschnitten zusammenlaufen“.

„Man kann also sagen, der Wanderspessart hat viele ‚Neukunden‘ aus der Heimat gewonnen, aber auch viele neue Gäste aus der weiteren Umgebung“, bilanziert Seiterle. Diese neue „Waldbewegung“ zeige sich auch bei jüngeren Menschen. „Unsere Familienreferentin Patricia Pitz stellt jedes Jahr ein fantastisches Programm zusammen. Das reicht von Zeltlagern über Erlebniswanderungen und Schnitzeljagden bis hin zu Familienfesten oder Übernachtungsaktionen. Dazu kommen dann noch die Angebote unserer Ortsgruppen“.

Die dezentrale Organisationsform des Spessartbundes ist, so Seiterle weiter, hilfreich bei allen anstehenden Aufgaben und Problemen: „Die Tatsache, dass wir ein Netzwerk von 77 Ortsgruppen im gesamten Spessart haben, ist unsere große Stärke. Wir agieren eben nicht losgelöst von der Basis, sondern bündeln die Interessen der Mitglieder vor Ort in unseren Ortsgruppen und sind gleichzeitig auch lokale Gesprächs- und/oder Bündnispartner“. „Engagement für die Heimat – Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit für das Wandern im Spessart“, sind nach Seiterle die wichtigsten Argumente Mitglied im Spessartbund zu werden. Michael Seiterle  wurde1977 in Köln geboren, ist verheiratet und hat vier Kinder. Er studierte Volkswirtschaft und ist seit 2015 Mitglied im Spessartbund. Zunächst war er in beratender Funktion im Spessartbund tätig. Seit 2017 ist er im Vorstand für Tourismus zuständig und seit Beginn dieses Jahres Vorstandssprecher.

 

Bildunterschrift

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Michael Seiterle, Vorstandssprecher des Spessartbundes

Quelle: Spessartbund

 

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