Jannik Trunk

Maintal: Totholz als Lebensraum

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Wer Astschnitt zu Hecken aufsetzt, schafft wertvolle Rückzugsorte für Tiere

 

Naturschutz im eigenen Garten ist kinderleicht. Zudem ist er deutlich kostengünstiger als ein geordnetes Arrangement und bringt Leben in den Garten. Zum Beispiel durch Totholz. Das mag zunächst eigenartig klingen. Tatsächlich jedoch bietet Totholz für viele Tierarten einen wichtigen (Über)lebensraum – sowohl im Sommer, als auch im Winter.

Bei der Gartenarbeit fällt immer wieder Astschnitt an. Anstatt diesen achtlos zu entsorgen, kann er zu Totholzhaufen oder –hecken aufgesetzt werden und den Erhalt der Artenvielfalt unterstützen. Denn Insekten, Amphibien, Reptilien, Spinnen, aber auch Vögel, Fledermäuse, Igel, Haselmäuse und andere Tiere finden dort sowohl Schutz als auch Nahrung. Je dicker das Totholz ist, desto wertvoller ist es als Lebensraum. Tiere können dann im Dickicht, unter der Rinde oder in Bohrlöchern überwintern, finden im Geäst Schutz und allerlei Nahrung, aber auch Baumaterial.

Totholzhecken, so genannte Benjeshecken, sind zudem ein attraktives Gestaltungselement im Garten. Sie können einzelne Bereiche gliedern oder als Begrenzung zum Nachbargrundstück dienen. Dabei fällt das notwendige Baumaterial in den meisten Gärten ohnehin an und steht kostenlos zu Verfügung. So lässt sich ganz einfach ein artenreicher Lebensraum schaffen. Wer möchte, kann seine Benjeshecke zudem noch bepflanzen oder durch weitere Gestaltungselemente ergänzen.

Weitere Informationen zu den Themen Natur- und Artenschutz und zum Anlegen von Totholzhecken finden sich auf der städtischen Webseite unter www.maintal.de/naturschutz.

 

Bildhinweis:

Totholz ist ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz. Es lässt sich zu Hecken aufschichten, die zahlreichen Tieren als Lebensraum und Nahrungsquelle dienen. Foto: Nabu

Quelle: Stadt Maintal

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