Nino Allert

Nino Allert

Gelnhausen: Gemeinsam gegen die böse Zauberin

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Abschluss des städtischen Kindersommers – An sieben Stationen erspielen Kinder und Eltern den Zutritt zum Kuchenbüfett

Märchenhafte Zauberei: Eben noch dachten die Eltern, sie schauen ihren Sprösslingen gemütlich bei der Aufführung zu und im nächsten Moment fanden sie sich bei hochsommerlichen Temperaturen als Akteure mitten in spannenden Spielen wieder. Denn diesmal war beim Abschiedsfest zum städtischen Kindersommer 2022 der Einsatz von Kindern und Eltern gleichermaßen gefragt.

Nach einer spannenden und lehrreichen Woche unter dem Titel „Komm mit mir ins Abenteuer-Märchenland“ wartete auf die Kinder – und auf ihre Eltern – noch eine letzte große Herausforderung. Bürgermeister Daniel Chr. Glöckner und Kindersommer-Teamleiterin Sonja Funfack begrüßten die Gäste auf dem malerischen Platz zwischen Marienkirche und Romanischem Haus. Kaum hatten sie einige Worte gesprochen, wurden sie von der bösen Zauberin zur Seite gedrängt. Sie stellte ein Ultimatum: „Wenn ihr den Zauberspruch nicht herausfindet, dann esse ich den ganzen Kuchen alleine!“. Wenn sie sich damit mal nicht übernahm; denn im Romanischen Haus war bereits ein gigantisches Kuchenbüfett aus 41 Kuchen, Torten, Muffin- und Donut-Schüsseln aufgebaut worden.

An insgesamt sieben Stationen rund um die Marienkirche, am Steinbrunnen und im Garten des kirchlichen Jugendhauses Steitz mussten Eltern und Kinder dann Wort-Fragmente des Zauberspruchs erspielen und diesen am Schluss zusammensetzen.

Die Gruppe „Simsala Grimm“ stimmte zunächst mit Sockenpuppen und „Mahna, Mahna“-Song auf ihre Pantomime-Aufgabe ein. Der „Orden der Magie“ hatte sich das Spiel „Tic Tac Toe“ oder „Drei gewinnt“ zum Vorbild genommen und bei den „Schlimmen Fingern“ wurde „Ganoven-Schach“ gespielt. Das verlangte den Eltern Geschicklichkeit und Beweglichkeit gleichermaßen ab. Genauso wie der Ritt auf dem Hexen-Zauberbesen mit Kräutermemory, das sich die „Knusperschurken“ erdacht hatten. Die „Fantastischen Fabelwesen“ hatten ein Quiz im Stil von „1,2 oder 3“ vorbereitet. Während im Schatten der Bäume die Hirne glühten, kamen „Die Zwerge“ im Steitz-Garten so richtig ins Schwitzen. Paarweise mussten sie über eine Rennstrecke Wasser mit einem Schwamm transportieren. Kühler war es da am und im Steinbrunnen. Mittels Menschenkette und Trinkbechern musste Wasser aus dem Brunnen bis zum Eimer weitergegeben werden. Die Gruppe „1001 Nacht“ maß sich in dieser Disziplin mit den Eltern. Und damit die einzelnen Gruppen den Weg von der Marienkirche zum Steinbrunnen auch fanden, war der Froschkönig – in weiblicher Gestalt – als Gästeführer unterwegs.

Mit tatkräftiger Unterstützung der 26 Betreuerinnen und Betreuer des Kindersommers schlugen sich alle tapfer und gewannen gegen die böse Zauberin. Das Kuchenbüfett konnte eröffnet werden.

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Fotos:

Am Steinbrunnen trat die Gruppe „1001 Nacht“ gegen die Eltern beim Wasserschöpfen an.

Die böse Zauberin droht, den ganzen Kuchen alleine zu essen. Sie hat die Rechnung ohne die Kinder und ihre Helferschar gemacht

 

Quelle: Barbarossastadt Gelnhausen

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