Redaktion MKK Echo

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„Wie bereite ich mich auf eine Auslandsreise vor?”

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ACE-Vertrauensanwalt gab praktische Tipps bei einer Clubveranstaltung
Rodenbach 04.07.2022 Nicht nur Auslandsreisen durch ganz Europa sondern in die ganze Welt sind wieder möglich. Doch manches hat sich geändert. Aus diesem Grund hatte der Auto Club Europa (ACE) seine Mitglieder und interessierte Reiselustige zu einer Clubveranstaltung eingeladen. Der ACE Kreisvorsitzende Hermann Stiegler begrüßte die Gäste und den Referenten, der ACE Rechtsanwalt Dr. Uwe Schneider aus Hanau zum Thema „Vorbereitung auf eine Auslandsreise”, im Restaurant „Zur Waldschänke” im Schützenhaus Hubertus in Rodenbach.
Der Vertrauensanwalt in der Kanzlei Kilian & Kollegen ging zunächst in seiner Einleitung darauf ein, welche Gefahren bei einer Auslandsreise drohen können, bevor er die einzelnen Schwerpunkte behandelte. Dr. Schneider wies darauf hin, dass im Clubbeitrag eine Erst-Rechtsberatung durch einen ACE Vertragsanwalt enthalten ist, die man im Schadensfall immer zeitnah nutzen soll.
Dr. Schneider begann mit den für eine Auslandsreise notwendigen Versicherungen. Eine Haftpflichtversicherung ist immer sehr wichtig – im Normalfall ist sie nur fürs Inland abgeschlossen – kann aber fürs Ausland erweitert werden –jeder soll für sich mit seiner Assekuranz abklären, wo ein erweiterter Schutz im EU-Ausland oder weltweit möglich ist.
„Eine Auslands-Krankenversicherung ist immer angeraten, da die gesetzliche Krankenversicherung mit der Versichertenkarte im Ausland meist nicht ausreicht, kaum oder keine Akzeptanz bei Ärzten findet, in Südostasien, Nord- und Südamerika überhaupt nicht gültig ist. Behandlungen erfolgen nur gegen Vorkasse. Man soll genau die Versicherungsbedingungen prüfen, um zu erkennen, was im Schadensfall möglicherweise nicht abgedeckt ist” so der Rat vom Referenten an die Versammlungsbesucher/-innen. Eine zusätzliche Reisegepäckversicherung ist aus Sicht von Dr. Schneider nutzlos.
Einen Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sieht Dr. Schneider eher kritisch, da das Spektrum der Absicherung meist sehr klein ist, es viele Ausschlüsse gibt, der begünstigte Kreis sehr eng gehalten ist und die Verpflichtung zur Minimierung der Schadenkosten besteht. „Wenn man eine solche Versicherung doch abschließen möchte, sollte man sein Reiseverhalten dahingehend prüfen, ob eine Jahresversicherung nicht günstiger als eine Einzelabsicherung ist. Bei vielen Kreditkarten (Visa Gold, etc.) sind diese Versicherungen meist im Jahresbeitrag enthalten” so die Empfehlung des Vertrauensanwalts aus praktischen Erfahrungen.
Grundsätzlich soll schon lange vor Antritt der Reise die Abklärung der ganzen Modalitäten der einzelnen Versicherungen gecheckt werden.
Bei einer Reise mit dem Auto ist unbedingt vorher zu klären, ob der Versicherungsschutz der Haftpflichtversicherung eine genügend hohe Deckung enthält. Eine Vollkaskoversicherung ist unabdingbar, da sie bei Schäden, die nicht vom Unfallgegner eingefordert werden können, den eigenen Schaden abdeckt.
„Wenn man im Ausland einen Mietwagen anmietet, bitte immer den Versicherungsumfang überprüfen – der ist bei Standardversicherungen meist nicht ausreichend – Stichwort >Mallorca-Police<. Bei Fahrzeugübergabe immer auf Vorschäden prüfen und auf ein Übergabe-Protokoll bestehen, wo eventuelle Schäden dokumentiert sein müssen. Auch die Verkehrssicherheit des Mietwagens checken, bei Mängeln auf ein mangelfreies Fahrzeug bestehen” rät Schneider den Mietern.
Ein genereller Tipp in diesen Zeiten ist, bei Reisen per Flugzeug eine Pauschalreise zu buchen, wo Flug, Hotel, ev. Mietwagen, Ausflüge enthalten sind – denn bei Problemen am Flughafen, Flugausfällen, etc. ist der Reiseveranstalter in der Pflicht, den Mangel zu beheben. Auf jeden Fall soll jeder Mangel ausreichend dokumentiert werden.
Im Übrigen ist die ACE Verkehrsrechtschutzversicherung mit der AdvoCard immer zu empfehlen, da sie in allen Fällen im Ausland umfangreiche Hilfe bei der Bewältigung der Schäden gewährleistet.
Im Anschluss an seine Ausführungen beantwortete Dr. Schneider die Fragen der Teilnehmer und gab noch den einen oder anderen Tipp zum Verhalten im Ausland und da speziell bei Schadensfällen.

Der ACE Kreisvorsitzende Hermann Stiegler dankte Dr. Uwe Schneider für seine vielen praktischen Tipps und verteilte zusammen mit dem anwesenden Regionalbeauftragten für Hessen, Thomas Giese aus Bad Hersfeld, und den ehrenamtlichen Reisebegleiter für ACE-Gruppenreisen Franz Wolf aus Gelnhausen-Meerholz, Informationen für die an Deutschland angrenzenden Nachbarländer mit spezifischen Angaben, die übrigens für ACE-Mitglieder beim ACE-Reisebüro in Stuttgart kostenlos über die INFO-Hotline telefonisch oder schriftlich angefordert werden können.
Über den ACE Auto Club Europa:
Klare Orientierung, sichere Hilfe, zuverlässige Lösungen: Der ACE Auto Club Europa kümmert sich seit 1965 um alle mobilen Menschen, egal mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs sind. Die Kernthemen des Autoclubs mit rund 630.000 Mitgliedern sind die klassische Unfall- und Pannenhilfe sowie Verkehrssicherheit, Elektromobilität, neue Mobilitätsformen und Verbraucherschutz.

Bildunterschrift:
ACE-Kreisvorsitzender Hermann Stiegler, Rechtsanwalt Dr. Uwe Schneider, Reisebegleiter bei ACE-Gruppenreisen Franz Wolf und ACE-Regionalbeauftragter in Hessen, Thomas Giese, bei der Clubveranstaltung in der Gaststätte Waldschänke in Rodenbach
Hinweis an die Redaktion:

Quelle:ACE Auto Club Europa Kreis MKK

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