Redaktion MKK Echo

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Junge Menschen mit psychischen Erkrankungen schließen sich zur Selbsthilfegruppe zusammen

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Die meisten psychischen Erkrankungen eines Menschen äußern sich das erste Mal vor dem 24. Lebensjahr, Studien zufolge steigen diese ab dem 11. Lebensjahr proportional an. Die Lebensübergangssituation zum Erwachsenwerden ist mit einer Vielzahl komplexer Aufgaben verbunden, wie der Ablösung vom Elternhaus, der Eingliederung ins Berufsleben und der Partnersuche. Mit diesen Entwicklungsaufgaben fühlen sich viele junge Erwachsene überfordert und allein gelassen, psychische Störungen, die in diesem Alter auftreten, können später zu psychischen Erkrankungen führen. Typische Erkrankungen in dieser Lebensphase können z.B. Angststörungen, soziale Ängste, A(D)HS, Depressionen, Abhängigkeitserkrankungen, emotionale Instabilität und posttraumatische Belastungsstörungen sein. Untersuchungen weisen darauf hin, dass in den Industrienationen rund ein Fünftel aller Jugendlichen psychische Auffälligkeiten zeigt und etwa fünf Prozent der Heranwachsenden im weiteren Verlauf an gravierenden psychischen Störungen erkranken.

Die Selbsthilfekontaktstelle (Sekos) Gelnhausen unterstützt den Aufbau einer Selbsthilfegruppe für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen und Störungen. Die Gruppe bietet den Betroffenen einen geschützten sozialen Raum, in dem sie sich vertraulich austauschen und gegenseitig unterstützen können. Kontakt und Austausch von Betroffenen untereinander eröffnet die Möglichkeit, eine Perspektivwechsel zu eigenen Krisen einzunehmen und neue Wege des Umgangs zu erproben.
Interessent:innen nehmen bitte Kontakt auf mit der Selbsthilfekontaktstelle Gelnhausen, Tel. 06051 4162, E-Mail info@sekos-gelnhausen.de

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