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„JeKi-Konzert“ der Sterntalerschule Büdesheim

In einem quirligen Schulkonzert ist besonders gut zu beobachten, wie wichtig Musik als ureigenes Bedürfnis ist. Letztens versammelten sich die Kinder, Eltern und Lehrkräfte der Sterntalerschule Büdesheim nach zwei pandemiebedingt ausgefallenen Konzerten samstags wieder zum „JeKi-Konzert“ in der Schul-Turnhalle. Seit mehr als zehn Jahren arbeiten die Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden und die Sterntalerschule beim JeKi-Projekt zusammen. Das Konzept, jedem Kind ein Instrument nahe zu bringen, indem in der 1. Klasse mit der Grundmusikalisierung begonnen wird und ab der 2. Klasse ein selbst gewähltes Instrument gruppenweise erlernt wird. In den Klassen 3 und 4 kann es mit dem Unterricht weitergehen. Diese Angebote sind Sterntalerschule und Musikschule ein wichtiges Anliegen, sie wurden auch in der Coronazeit z.T. online absolviert und kommen nicht ohne finanzielle Unterstützung verschiedener Quellen aus, zu denen die Fördervereine von Sterntalerschule und Musikschule, sowie natürlich die Eltern zählen. Zu Beginn der Corona-Zeit spendete auch der Rotary-Club Hanau-Maintal eine größere Summe, damit der Unterricht nicht ganz abbrach.

Nach der Begrüßung durch die Rektorin Anita Jost starteten die Erstklässler unter der Leitung von „Spiritus rector“ Christoph Roßbach mit Bodypercussion und dem Instrumentalvortrag “Tschüß, bis nachher”. Sie nutzten nun Orffsches Instrumentarium und Boomwhackers und hatten trotz aller Aufregung einen sichtlichen Spaß mit ihrem Lehrer. Dann standen die Kinder der 2. Klassen bereit, erst seit gut neun Monaten erlernen sie ihre Instrumente: Die Querflöten spielten auch ohne ihre erkrankte Lehrerin Heike Reinking gemeinsam mit Christoph Roßbachs Gitarre souverän “Schneck im Haus” und den Kanon “Hört ihr die Drescher”. Es schloss sich eine bemerkenswerte Gruppe von Posaunistinnen und Trompetenkindern unter Leitung von Roman Mixa an. Auch diese starteten mit “Schneck im Haus”, um dann mit “Großer Elefant” und “Fröhlich segeln wir entlang” fortzufahren. Die zahlreichen Gitarrenkinder zeigten mit “Tief im Wald”, dass man auf der Gitarre Melodien spielen und gleichzeitig dazu singen kann.

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Nach der Pause mühten sich die beiden Moderatoren Charlotte Münzner und Lias Streisel aus der 4. Klasse mit einem überforderten Mikrofon das Publikum zum Zuhören zu bewegen, damit die Geigenkinder – Lehrerin Annette Wildenhues fehlte leider krankheitsbedingt ebenso, wie zahlreiche Kinder – hörbar wurden. Drei tapfere Mädchen überzeugten mit einem pizzicato gespielten “Hänschen klein” sowie mit dem gestrichenen Stück “Musicbox”. Leider war das Publikum schon ein wenig unruhig, so dass die gezupften Geigentöne es schwer hatten, die Turnhalle zu durchdringen. Den Abschluss der 2. Klassen machten die Trommelkinder mit dem Stück „Leute, das ist cool“. Wie es sich anhört, auf dem Instrument weiter zu sein, konnte man bei Alessa, Emilia und Fynn aus der 3. Klasse auf ihren Gitarren mit „Kuckuck“ hören. Zum Schluss interpretierte das Gitarrentrio der 4. Klasse mit Lehrer Christoph Roßbach „Speedy 1“ und zeigte damit, wieviel es inzwischen gelernt hat. Musikschulleiter Christoph Möller bedankte sich abschließend bei den Kindern für ihre tollen Leistungen, sowie den Eltern für die große Unterstützung während der Corona-Zeit, ebenso Rektorin Anita Jost und den Kollegien der Sterntalerschule und der Musikschule. Damit das Instrumentarium im nächsten Jahreskonzert noch genauso gut geht, warteten Kinder mit Spendentrommeln am Ausgang auf einen Obolus für die weitere JeKi-Arbeit. www.musikschule.online

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