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James Rizzi inspiriert die Atelier-Gruppe

Kinder der Hochstädter Kita Ahornweg gestalten Kunstwerke im Stil des Pop Art-Künstlers

Fröhlich, bunt und humorvoll sind die Werke des Künstlers James Rizzi. Es sind Kunstwerke, die durch ihre Heiterkeit und farbenfrohen Elemente auch Kinder direkt ansprechen. Deshalb begaben sich die Jungen und Mädchen der Hochstädter Kita Ahornweg gemeinsam mit ihrer Erzieherin Bärbel Lombardi auf die Spuren des New Yorker Pop Art-Künstlers.

Angefangen hat das besondere Kunstprojekt mit Spaziergängen, die die Kinder im Rahmen ihrer Natur-Tage durch Hochstadt unternahmen und dabei die Häuser besuchten, in denen die Jungen und Mädchen wohnen. Es entstanden Gespräche über die unterschiedliche Architektur der Gebäude und die eindrucksvolle Skyline von Frankfurt. Auch in den Werken James Rizzis findet sich das Motiv der Skyline wiederholt, sodass die Kinder begannen, sich mit dessen Stil und Kunst näher zu beschäftigen.

Im Rahmen des Projekts unternahm die Gruppe auch einen Ausflug nach Frankfurt, um die Skyline, die sie während der Spaziergänge am Horizont gesehen hatte, aus der unmittelbaren Nähe zu erleben. Vom Eisernern Steg aus bestaunten die Jungen und Mädchen die Hochhäuser und das Nebeneinander von historischer und moderner Stadtkulisse. Anschließend besuchte die Gruppe noch die Mini-Schirn, die sich mit Spiel- und Lern­par­cours den Themen­fel­dern Farbe, Form und Struk­tur widmet.

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„Besonders die leuchtenden Farben, die fröhlichen Motive und die ungewöhnlichen Symbole in den Werken Rizzis haben die Fantasie und Kreativität der Kinder angeregt. So entstanden viele außergewöhnliche Kunstwerke, die diese Freude und Lebenslust widerspiegeln“, erzählt Lombardi. Darunter ist etwa die 3D-Collage einer Hochaushaus-Silhouette, die aus Kartons und Pappmaché gefromt wurde, oder Einzel- sowie Gemeinschaftswerke mit typischen Rizzi-Motiven auf großformatigen Leinwänden. „Wir haben dabei Acrylfarben verwendet, weil die besonders kräftig und haltbar sind“, berichtet die Erzieherin, die die Ateliergruppe im Haus betreut.

Hochhäuser sind ein wiederkehrendes Motiv, aber auch Enten, Herzen, typische Elemente Rizzis, auf welche die Kinder beim Durchblättern eines Ausstellungskatalogs stießen und sich für ihre eigenen Kunstwerken daran orientierten. Entstanden ist eine farbenfrohe Sammlung eindrucksvoller Werke. Anlässlich der Vernissage vor wenigen Tagen staunten auch die Eltern über die tollen Ergebnisse. Jetzt sollen die Gemeinschaftswerke in der Kita einen Platz finden, während die Kinder ihre Einzelwerke mit nach Hause nehmen dürfen.

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