Stanislav Sidorsky

Stanislav Sidorsky

DIE BESTE SCHÜLERFIRMA AUS HESSEN HEIßT „CARDUCATION“

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Gemeinsam als Team mit Kartenspielen das Klima retten – damit hat das JUNIOR Unternehmen „Carducation“ gestern beim digitalen Landesentscheid in Hessen den Titel gewonnen. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertreterinnen und – vertretern. Carducation vertritt Hessen damit im Juni beim Bundeswettbewerb, wenn Deutschlands beste Schülerfirma gekürt wird. Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation – beim JUNIOR Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in diesen vier Kategorien bewertet. Ausgezeichnet wird das Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kundinnen und Kunden sowie Investorinnen und Investoren zu begeistern. In Hessen hatten sich vier JUNIOR Schülerfirmen für den Wettbewerb qualifiziert.

Beim virtuellen Event setzte sich „Carducation“ von der Eichendorffschule aus Kelkheim gegen die anderen Finalistinnen und Finalisten durch. Carducation stellt Spiele her, in denen die Herausforderung darin liegt, gemeinsam als Team das Klima zu retten und dabei mit begrenzten finanziellen Mitteln strategisch vorzugehen. „Wir freuen uns besonders, die anderen Unternehmen kennenzulernen, uns zu vernetzen und sind JUNIOR dankbar für die Möglichkeit, so viel zu lernen. Als Nächstes möchten wir unser Spiel auf Englisch entwickeln und international herausbringen“,so Dennis Rodin, Vorstandsvorsitzender von Carducation. Der Sieg qualifiziert die Jugendlichen für die Teilnahme beim Bundeswettbewerb am 21. Juni 2022 in Köln. Auf dem zweiten Platz landete „Ludens@eli“ von der Elisabethenschule Hofheim am Taunus mit der Geschäftsidee, Spiele für alle Generationen über die eigene Heimatstadt zu entwickeln. Über Platz drei freute sich „WKS Waldsofa“ der Wilhelm-Knapp-Schule aus Weilburg mit der Produktion von Waldsofas. Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen, betonte die Wichtigkeit des Schülerwettbewerbs: „Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei sehr viel über das Berufsleben, aber auch über sich selbst – was sie können, was ihnen Freude macht oder was vielleicht nicht ihr Ding ist.

Sie trauen sich gemeinsam im Team zu arbeiten, Konzepte zu entwickeln und ein Produkt dann zur Marktreife zu bringen. Das sind die Dinge, die die jungen Menschen prägen werden für den weiteren Lebensweg und im besten Fall für ihre Berufswahlentscheidung.“

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen fand der Wettbewerb virtuell statt. Um für Interaktion zu sorgen, gab es viele Möglichkeiten zum Austausch und Kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler sprachen live mit der Jury, präsentierten ihre Unternehmen und feierten am Ende des Tages gemeinsam Erfolge.

FÖRDERUNG IN HESSEN JUNIOR in Hessen wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen aus Mitteln der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds und der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Als Kooperationspartner beteiligen sich an den Programmen: Hessisches Kultusministerium, der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) e.V., die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Handwerkskammern, die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, der Unternehmerverband Nordhessen e.V. sowie der Unternehmerverband Mittelhessen e.V.

ÜBER DIE JUNIOR SCHÜLERFIRMENPROGRAMME Wie schafft man es, Jugendlichen das komplexe Thema Wirtschaft realitätsnah zugänglich zu machen? Ganz einfach, man lässt sie ein eigenes Unternehmen gründen. In unseren bundesweiten JUNIOR Schülerfirmenprogrammen werden Schülerinnen und Schüler zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Im Sinne von “Learning by doing” entwickeln Schülerinnen und Schüler verschiedenster Schulformen eine eigene Geschäftsidee und setzen diese nach der Gründung einer Schülerfirma um. Wichtige Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung greifen die Jugendlichen selbstständig auf und gestalten diese aktiv mit. Sie erproben im Team unternehmerisches Handeln und lernen, verantwortlich Entscheidungen zu treffen. So werden wichtige Kompetenzen gestärkt, die Jugendliche fit für die Zukunft machen. JUNIOR bietet verschiedene Programme an, die unterschiedlich komplex ausgestaltet sind und sich an verschiedene Altersstufen richten

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