Jannik Trunk

Jannik Trunk

Geld für Kitas, Pflege und weitere Infrastruktur bereitgestellt

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Wächtersbach. Das Haushaltsjahr 2022 der Stadt Wächtersbach sieht viel Gutes vor für eine weiterhin verbesserte Kinderbetreuung, die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen, Investitionen in den Klimaschutz und in die Infrastruktur der gesamten Stadt,  wie der Radwegeplanung oder einem Pumptrack als Auftakt zur Schaffung eines Sport- und Bewegungsparks für alle Generationen. „Mit dem Bau der neuen Kita in Wittgenborn hat die Stadt unter Beweis gestellt, dass es auch in diesen Zeiten durchaus noch gelingen kann, im geplanten Zeit- und Finanzrahmen Projekte fertig zu stellen. Die Kita Wittgenborn ist ein sehr gelungenes Beispiel für wichtige Investitionen in die Zukunft der Stadt. Drei weitere Kita-Projekte stehen im Jahr 2022 an. Die Neuplanung einer Kita für Aufenau, die Sanierung der ältesten Kita der Stadt, der evangelischen Kita in der Poststraße sowie die Fertigstellung der U-3-Kita im Alten Amtsgericht. In diesem Gebäude geht die Stadt innovative und deswegen auch gut geförderte Wege. Nämlich, mit der Einrichtung einer Senioren-Tagespflege der Sozialstation Wächtersbach wird ein wichtiges Pflegemodul für pflegebetroffene Menschen aufgebaut. Mit einer neuen Wasserleitung zwischen Hesseldorf und Weilers, dem Beginn des Neubaus des Seniorenpflegeheims in Waldensberg und der Sanierung des August-Grefe-Hauses, der Erschließung des neuen, kleinen Baugebietes in Leisenwald und nicht zuletzt mit der Fortsetzung der Altstadtmodernisierung setzt die Stadt Wächtersbach auch im Jahr 2022 ihre erfolgreiche Entwicklungspolitik fort.

„Ich bin außerordentlich zufrieden, dass die Haushaltsplanung einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung, trotz eines geplanten Fehlbetrages von knapp einer Mio. Euro, beschlossen wurde. Dies ist ein Beleg dafür, dass die Finanzierung der städtischen Weiterentwicklung solide aufgestellt ist und der dynamische Weg der Stadtentwicklung fortgesetzt werden kann. Die in den letzten Jahren erarbeiteten Rücklagen und die bestehende Zinssituation sichern diese Ausgaben ab. Die Wahrheit ist aber auch, dass Kita- und Müllgebühren in den nächsten Monaten angehoben werden müssen, da deren Kosten exorbitant gestiegen sind. Ebenso ist mit einer Steigerung der Abwasserpreise zu rechnen, weil insbesondere die Kosten der Klärschlammentsorgung enorm gestiegen sind. Die Wasserpreise hingegen können aufgrund der weitsichtigen Planung der letzten Jahre gehalten werden. Hier ist nicht mit einer Kostensteigerung zu rechnen. Ebenso ist es aufgrund von Rücklagen gelungen, die seit Jahren stabilen Steuersätze nicht erhöhen zu müssen.“ Die Baulandnachfrage übersteige bei weitem das Angebot. „Hier wünsche ich mir, dass insbesondere leerstehende Wohnungen und Gebäude, die recht oft von Erben bzw. Erbengemeinschaften nicht auf dem Wohnungsmarkt angeboten werden, ein Umdenken. Ebenso ist die Nachfrage nach Gewerbeflächen ungebrochen hoch. Auch die Wächtersbacher Messe trägt nach wie vor ihren Anteil zur Attraktivität der Stadt bei und soll im Rahmen der Pandemievorschriften 2022 endlich wieder durchgeführt werden. „Die erfolgreiche Arbeit der Stadt spiegelt sich auch in einem Höchststand der Einwohnerzahl mit mehr als 12.800 gemeldeten Menschen wider. Dies erfordert natürlich auch eine angemessene ärztliche Versorgung, die nun in einem ersten großen Schritt mit einem medizinischen Versorgungszentrum auf dem Brauereigelände realisiert werden soll“, blickt Bürgermeister Andreas Weiher optimistisch in die Zukunft.

Quelle: Stadt Wächtersbach

 

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