Jannik Trunk

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Deutliche Distanzierung von Esch

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Grüner Kreisvorstand kritisiert Teilnahme von Neuberger Fraktionsvorsitzenden an „Montags-Spaziergang“
„Wir distanzieren uns deutlich von der Neuberger Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Melanie Esch“, sagen Viola
Haßdenteufel und Ahmet Cetiner, Sprecher des Grünen Kreisverbandes Main-Kinzig. Grund ist die Teilnahme
von Esch an einem „Montags-Spaziergang“ gegen die Corona-Verordnungen.
Die Teilnahme an einer Montags-Demonstration der Querdenker ist mit dem Grünen Verständnis einer
demokratischen Arbeit und dem klaren Verzicht auf Kooperation und Unterstützung rechter Parteien nicht
vereinbar: „Die Montags-Spaziergänge werden von Vertreterinnen und Vertretern von AfD, NPD, dem 3. Weg
sowie Verschwörungstheoretikern, Rechtsextremen und Reichsbürgern genutzt, um ihre Ablehnung gegenüber
der Bundesrepublik Deutschland und dem politischen System kundzutun.“
Haßdenteufel und Cetiner stellen klar, dass sie „die derzeit geltenden Anordnungen zur Verhinderung der
weiteren Ausbreitung des Corona-Virus und seiner Maßnahmen vollumfänglich unterstützen. Sie sind der
Versuch, die Pandemie in den Griff zu bekommen, eine Überlastung der Intensivstationen in den
Krankenhäusern zu verhindern und eine gute medizinische Versorgung aller Personen zu gewähren – auch
solcher, die nicht an Covid erkrankt sind.“
Ängste und Nöte von Mitbürgerinnen und Mitbürgern müssen ernst genommen werden. Und Entscheidungen
staatlicher wie politischer Institutionen können und sollen in einer Demokratie auch kritisch hinterfragt werden.
„Meinungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit zählen zu unseren höchsten Gütern. Dies rechtfertigt jedoch keine
Teilnahme an den „Spaziergängen“ als Grüne Fraktionsvorsitzende“, stellen Haßdenteufel und Cetiner klar. Auch
sind die „Spaziergänge“ vielerorts unangemeldet, illegal und bieten Nährboden für gezielte gewalttätige
Übergriffe gegen Journalistinnen und Journalisten und Angehörigen der Polizei.
So wie bereits die Grüne Kreistagsfraktion unterstützt auch der Kreisvorstand die Erklärung des Main-KinzigKreises für „Offenheit, Respekt und Solidarität“ und ruft die Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis auf,
die Erklärung zu unterschreiben. „Mit dem Unterzeichnen der Erklärung zeigen wir ganz klar: Wir unterstützen
die Mehrheit unserer Bevölkerung und sind bereit, unser Leben ein wenig einzuschränken, um damit Leben zu
retten.

Quelle: Vorstandes des Kreisverbandes Bündnis90/Die Grünen Main-Kinzig

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