Joachim Laatz

Redaktion

Weitere Fördermittel für Bruchköbel zugesagt

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Stadtmarketing wirbt für die Stadt erfolgreich rund 1,15 Mio. Euro ein.

Erneut gibt es gute Nachrichten für die Stadt Bruchköbel: Der Bund bewilligte Maßnahmen aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ in Höhe von 622.000 Euro. Erst im September war das Landesförderprogramm „Zukunft Innenstadt“ mit rund 250.000 Euro Fördersumme durch das hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen zugesagt worden.

In dieser Woche wurde zudem bekannt, dass die Stadt Bruchköbel für das digitale Förderprogramm „Smart Regions“ des Hessischen Ministeriums für digitale Strategie und Entwicklung ein „sehr gut“ für die Bewerbung und damit Zuschüsse in Höhe von 279.000 Euro erhält. Zusammengenommen ermöglichen die Fördergelder Maßnahmen für eine nachhaltige Belebung der Innenstadt, die Beteiligung vieler Akteure am Prozess sowie auf breiter Basis der Umsetzung zahlreicher Projekte zur Digitalisierung der ganzen Stadt.

„Diese Zusagen setzen starke Zeichen,“ freut sich Bürgermeisterin Sylvia Braun. „Innenstädte in Deutschland befinden sich wegen der steigenden Dominanz des Online-Handels und der Corona-Pandemie in einem tiefgreifenden Wandel, der auch vor Bruchköbel nicht Halt macht,“ erklärt sie. „Bruchköbel ist dank des erfolgreichen Innenstadtumbaus bereits auf einem guten Weg, die Stadt nachhaltig zu beleben,“ so Sylvia Braun. Fakt ist: „Die Stadtmarketing Bruchköbel GmbH hat im Jahr 2021 damit erneut erfolgreich Fördermittel für die Stadtentwicklung in Höhe von rund 1,15 Mio. Euro akquiriert.

Mit Hilfe des Landesprogramms „Zukunft Innenstadt“ kann die Stadt im kommenden Jahr kurzfristig durch verschiedene Maßnahmen die Innenstadt beleben. Das Programm ermöglicht es u.a. die Nutzung von Flächen der Innenstadt neu zu denken und Formate für Feste und Veranstaltungen ggfls. zu erweitern und auszuprobieren. Zudem sollen erste Leerstände durch die Anmietung und Realisierung von zukunftsfähigen Konzepten wie einem Stadtladen oder einem Coworkingspace beseitigt werden. Auch am Freien Platz bieten sich Leerstände zur Belebung an. Insgesamt zielen alle Maßnahmen darauf ab, die durch die Pandemie und den fortschreitenden Onlinehandel entstandene Situation, sinkender Besucherzahlen in den Innenstädten abzufedern und mit neuen Ideen entgegenzuwirken. Eine mobile Bühne und Stadtmobiliar können angeschafft werden, um möglichst schnell und einfach verschiedene Plätze der Stadt zu beleben.

Das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte“ läuft bis Mitte 2025 und ermöglicht es ergänzend zum Innenstadtumbau gezielt einzelne Sanierungen im Zentrum anzugehen und dadurch eine nachhaltige Entwicklung zentraler Gebäude in Gang zu setzen. Bisher noch nicht berücksichtigte, wichtige Aufgaben der Stadt, können hier z.B. in Kooperation mit weiteren, auch privaten, Entwicklungen Platz finden. Im Jahr 2022 wird durch diese Förderung auch ein Teil des städtischen Mobilitätskonzepts getragen.

„Allen Programmen gemeinsam ist, die Beteiligung möglichst vieler Akteure der Stadt. Wir rufen daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf, mitzumachen und Ideen für unsere neue Innenstadt einzubringen,“ so Bürgermeisterin Sylvia Braun. „Hierfür starten im Frühjahr verschiedene Workshops,“ kündigt sie an. Zudem führt das Stadtmarketing die Ideen und Angebote auf einer eigenen Website zusammen.

„Der Innenstadtumbau, das Städtebauförderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung, mit dem vor allem Grünflächen, Wege und Plätze erneuert und verschönert werden und die beiden neuen Programme ergänzen sich daher für unsere Stadt hervorragend,“ freut sich auch Andrea Weber Geschäftsführerin des Stadtmarketings.

„Auch online kann künftig dann noch sehr viel stärker mitgearbeitet werden,“ ergänzt Sylvia Braun. „Das Programm „Smart Regions“ des Hessischen Digitalministeriums unterstützt uns gezielt auch bei digitalen Aufgaben für die ganze Stadt“, so die Bürgermeisterin.

So können durch diese Förderung unsere Stadt-App oder der Marktplatz Bruchköbel auf den neuesten Stand gebracht und erweitert werden. Digitales Equipment für Streamingdienste oder virtuelle Tagungen anzuschaffen und das Programmieren u.a. einer digitalen Bezahlfunktion für die Bruchköbel Card sind Bestandteile der Förderung. Hand in Hand mit der städtischen IT können so auch Anwendungen für Bürgerinnen und Bürger, das Gewerbe und Vereine verbessert und ausgebaut werden, etwa durch den Aufbau einer digitalen Ehrenamtsdatenbank oder Schulungen. Die Förderung wird unsere Stadt in Sachen Digitalisierung weiter nach vorne bringen,“ ist die Bürgermeisterin überzeugt.

Die Stadt Bruchköbel bedankt sich bei den Fördergebern für die schnelle und unbürokratische Bereitstellung dieser wichtigen Mittel für die Belebung der Städte und den Ausbau der digitalen Services.

Quelle: Stadt Bruchköbel

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