Joachim Laatz

Joachim Laatz

Redaktion

Transfercoup: Mötzung übernimmt Distelrasen

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Die SG Distelrasen hat noch vor Weihnachten einen neuen Trainer für die kommende Saison gefunden – und was für einen Hochkaräter: Philipp Mötzung, aktuell noch Spieler beim Fußball-Verbandsligisten FSV Thalau, übernimmt den Schlüchterner A-Ligisten ab Sommer.

„Wir sind einfach nur stolz und glücklich, dass wir Philipp in intensiven Gesprächen von uns überzeugen konnten und er sich trotz vieler anderer Angebote für uns entschieden hat“, betonen die Vorstände der drei Vereine SV Breitenbach, TSV Hintersteinau und SV Wallroth. Erst vor wenigen Wochen hatte die Dreier-SG verkündet, künftig auf einen Spielertrainer setzen zu wollen und sich daraufhin mit Trainer Harald Schuster auf eine sofortige Trennung verständigt. Jetzt konnte der A-Ligist noch vor Weihnachten seinen Spielern einen echten Knaller für die neue Runde präsentieren: Philipp Mötzung hat sich in der Region in den vergangenen Jahren bei all seinen Stationen in Petersberg, Borussia Fulda, Flieden und Thalau einen hervorragenden Ruf erworben und tritt am Distelrasen nun seine erste Station als Spielertrainer an – auch wenn er Flieden II bereits einmal in Abwesenheit von Sascha Gies ein halbes Jahr erfolgreich gecoacht und aus dem Tabellenkeller auf Rang drei geführt hat. „Ich habe viele Anfragen zunächst abgelehnt, aber ich hatte schnell das Gefühl, dass es mit Distelrasen einfach passt“, erklärt der 32-Jährige, der in Flieden wohnt und in Schlüchtern sein Referendariat zum Berufsschullehrer absolviert. „Ich hatte schon Bedenken, ob ich wegen des anstehenden Examens überhaupt etwas machen soll, aber jetzt habe ich einfach ein gutes Gefühl, alles unter einen Hut kriegen zu können“, erklärt Mötzung, zumal die Entfernung auch eine Rolle gespielt habe.

Zahlreiche Angebote aus der Gruppen- und Kreisoberliga trudelten beim Thalauer Innenverteidiger ein – dass sich der A-Ligist hier durchsetzen konnte, erfüllt die Verantwortlichen mit Stolz: „Das ist einfach Wahnsinn, wir sind überglücklich. Geholfen hat sicherlich, dass wir sofort auf einer Wellenlänge lagen und wir auch menschlich absolut von Philipp überzeugt sind. Er war unser Wunschkandidat und der Einzige, mit dem wir von Vorstandsseite her ernsthafte Gespräche geführt haben.“ Mötzung selbst wiederum sagt: „Ich hatte auch die Möglichkeit, bereits im Winter einzusteigen, aber ich wollte einen sauberen Abgang. Zumal jetzt noch Ausbildung und Hausbau anstehen.“ Für die Verantwortlichen ist Mötzungs Zusage noch im alten Jahr ein Glücksgriff, schließlich können so die Gespräche mit dem Kader so früh wie noch nie Fahrt aufnehmen. „Mit Philipp haben wir jetzt den erhofften Führungsspieler, der die junge Mannschaft auch auf dem Platz führen kann. Jetzt ist das Ziel, jeden einzelnen Spieler aus dem Kader zu halten, obwohl wir wissen, dass viele unserer Spieler auch bei anderen Vereinen begehrt sind. Gemeinsam mit Philipp wollen wir den nächsten Schritt gehen und oben mitspielen, weil die aktuelle Platzierung nicht dem tatsächlichen Leistungsstand der Mannschaft entspricht. Aber dafür ist jeder Spieler wichtig“, betonen die Vorstände. Ausgeschlossen sind Neuzugänge trotz des Vertrauens in den eigenen Kader aber nicht: „Wir sind zwar der Meinung, dass Philipp das entscheidende Puzzleteil ist, aber ein, zwei weitere Verstärkungen können dem Konkurrenzkampf nur guttun.“

Quelle: SV 1920 Teutonia Wallroth e.V.

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