Joachim Laatz

Redaktion

Einzelne Verstöße gegen Corona-Regeln

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Gemeinsame Kontrollaktion von Stadt-, Bereitschafts- und Landespolizei in Maintal

Zuletzt hat die hessische Landesregierung die Coronavirus-Schutzverordnung noch einmal nachgeschärft und damit auf das aktuelle Infektionsgeschehen reagiert. Eine Entspannung der Lage kann allerdings nur gelingen, wenn die Bürger*innen die Maßnahmen mittragen. Um sicherzustellen, dass die aktuell gültigen Regeln bekannt sind und gewissenhaft umgesetzt werden, finden seit Ende November verstärkt stichprobenartig Kontrollen durch die Maintaler Stadtpolizei statt.

Der Fokus liegt im Wesentlichen darauf, die Einhaltung der 3G-, beziehungsweise 2G-Regel in Gastronomie- und Dienstleistungsbetrieben zu überprüfen. „Angesichts der vielen Anpassungen in der Verordnung ist es unserer Stadtpolizei wichtig, mit den Gewerbetreibenden das Gespräch zu suchen, zu informieren und auf die Einhaltung der Regeln hinzuweisen“, erklärt Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Karl-Heinz Kaiser. Denn schließlich ist die Überprüfung der Negativnachweise auch ein wichtiges Signal an die Kund*innen und Gäste, die darauf vertrauen können, dass das Präventionskonzept im Sinne des Gesundheitsschutzes mitgetragen wird.

Die entsprechenden Nachweise müssen vor dem Einlass kontrolliert werden. Dazu müssen Impfausweis oder –zertifikat, Genesenennachweis und/ oder Negativtest jeweils in Verbindung mit einem gültigen Ausweisdokument im Original vorgelegt und überprüft werden. Wer keinen Nachweis vorzeigen kann, muss leider abgewiesen werden.

Im Rahmen einer gemeinsamen Kontrollaktion erhielt die Maintaler Stadtpolizei Anfang der Woche personelle Unterstützung von der Landes- und Bereitschaftspolizei. In den Nachmittags- und frühen Abendstunden waren die Teams in Dörnigheim und Bischofsheim unterwegs und suchten 21 Betriebe auf. Dabei wurden insgesamt elf Verstöße dokumentiert, die zur weiteren Bearbeitung an den Main-Kinzig-Kreis als zuständige Behörde weitergeleitet wurden.

„Wenn es Verstöße gab, war in den meisten Fällen der fehlende Status-Nachweis der Grund. Hier sind die Inhaber*innen verantwortlich, diesen am Eingang aufmerksam zu kontrollieren. Andernfalls können Bußgelder im vierstelligen Bereich drohen. Die Erfahrung aus unseren Kontrollen, die wir seit Ende November verstärkt haben, zeigen aber, dass sich die Mehrheit der Gewerbetreibenden an die geltenden Auflagen hält und diese gewissenhaft umsetzt“, berichtet Frank Meisinger, Leiter des Fachdienstes Stadtpolizei und Wahlen, der sich auf diesem Weg auch bei der Landes- und Bereitschaftspolizei für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit bedankt.

Quelle: Stadt Maintal

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