Jannik Trunk

Anzeige für 24-Jährige nach Handy-Fund – Bruchköbel

Werbung:

Dass man für eine gefundene Sache einen Finderlohn vom Verlierer verlangen
kann, ist durchaus legitim. Wer die Gewährung des Finderlohns jedoch zur
Bedingung für die Herausgabe des Gegenstandes macht, handelt gesetzeswidrig – so
unlängst geschehen in Brüchköbel. Dort hatte eine 24-Jährige am Samstag in einem
Waldstück südlich der Stadt ein Handy gefunden, welches ein Spaziergänger dort
verloren hatte. Bei einem Rückruf auf diesem Handy ging dann junge Frau aus
Bruchköbel dran, die für die Rückgabe des Mobiltelefons Geld gefordert haben
soll; andernfalls bekäme der Mann das Gerät nicht zurück. Bei der vereinbarten
anschließenden Übergabe an einer Tankstelle im Kirleweg am Nachmittag wurde die
Finderin dann neben dem Geschädigten auch von einer Polizeistreife “in Empfang”
genommen. Das Handy fand letztlich wieder zurück zum Verlierer und die junge
Frau muss sich nun wegen Verdachts der versuchten Erpressung verantworten. Nach
der Personalienfeststellung wurde sie wieder auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Polizei Hessen

Diesen Beitrag teilen:

Facebook
Twitter
LinkedIn
Email
WhatsApp

Werbung: