Jannik Trunk

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A-Liga Schlüchtern – Distelrasen und Schuster gehen getrennte Wege

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Harald Schuster ist nicht länger Trainer der SG Distelrasen: Der Schlüchterner Fußball-A-Ligist und der 66-Jährige haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit in der Winterpause zu beenden, die Dreier-SG strebt nun einen Strategiewechsel an. „Wir sind Harald unendlich dankbar dafür, dass er im Sommer so kurzfristig zugesagt hat, unsere Mannschaft zu übernehmen“, betonen die Vorstände der drei Vereine SV Breitenbach, TSV Hintersteinau und SV Wallroth unisono. Trainer Markus Hohmann hatte die Spielgemeinschaft erst im Mai davon unterrichtet, dass er seinen Trainerjob aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Schnell war man sich mit
dem A-Lizenz-Inhaber aus Flieden einig, der nach mehrjähriger Pause sein Comeback auf der Trainerbank feierte. „Harald hat hier dank seiner Erfahrung mit der Mannschaft einen guten Start hingelegt.“, heben die Vorstände hervor. Dass die SGD weniger Punkte als erhofft in die Aufstiegsrunde mitnimmt, liege jedenfalls vor allem am erneuten Verletzungspech. Vor allem die entscheidenden Duelle seien mit
zwei Ausnahmen, knapp verloren gegangen. Im letzten Spiel gegen Rommerz, das mit einer klaren Niederlage endete, mussten zu viele Stammspieler wegen Corona, Verletzung und Verhinderung ersetzt werden. Deshalb plant die Dreier-SG nun um und ist nun für die neue Runde auf der Suche nach einem Spielertrainer: „Alle Spitzenmannschaften in der A-Liga setzen seit Jahren auf einen Spielertrainer, nur wir haben immer wieder auf Trainer gesetzt, weil wir der Meinung waren, wir haben genügend Qualität und Quantität im Kader. Aber
unsere Mannschaft ist noch jung und unerfahren – in vielen Situationen und gerade in den engen Spielen fehlt uns einfach ein erfahrener Führungsspieler“, erläutern die Vorstände. Im Gespräch mit Schuster kamen beide Parteien dann überein, dass es besser sei, bereits jetzt getrennte Wege zu gehen. Interimsmäßig werden die Spieler Michael Heil und Kevin Pioch die Mannschaft in den kommenden Spielen betreuen. „Ausgeschlossen ist es natürlich nicht, dass wir schon jemanden für die Aufstiegsrunde finden – der Fokus liegt aber auf der neuen Saison. Durch die Übergangslösung haben wir zumindest keinen Druck, sofort einen Nachfolger präsentieren zu müssen“, so die Vereine.

Quelle: SV 1920 Teutonia Wallroth e.V

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