Joachim Laatz

Redaktion

Einer Rattenplage vorbeugen

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Fachdienst Umwelt der Stadt Maintal gibt Tipps, wie sich die Ausbreitung vermeiden lässt

Ratten teilen sich den Lebensraum mit Menschen. Das kann zu Konflikten führen. Gerade in Wohngebieten gilt es, einer Vermehrung vorzubeugen, damit es zu keiner Rattenplage kommt. Es ist vor allem die falsche Entsorgung von Essensresten, die Ratten anlockt. Weil sich die Nager rasant vermehren, ist irgendwann eine professionelle Bekämpfung notwendig.

Ratten siedeln sich besonders gerne dort an, wo reichlich Nahrungsquellen vorhanden sind. Wenn sie dann noch eine geeignete Niststelle finden, dauert es nicht lange, bis sie sich extrem schnell vermehren. Etwa drei Wochen beträgt die Tragezeit einer Ratte – bei einer Lebenserwartung von zwei Jahren…

Weil auch Ratten zum Tierreich gehören und eine Daseinsberechtigung haben, geht es nicht darum, die Tiere auszurotten, sondern die Rattenpopulation zu begrenzen und zu verhindern, dass sie in Wohngebiete eindringen. Bei einem Zusammenwirken von zielgerichteten Bekämpfungsmaßnahmen und einem umsichtigen Verhalten der Bürger*innen stellen Ratten kein Problem und erst recht keine Gefahr dar.

Wird ein Rattenbefall festgestellt, sind die jeweiligen Grundstückseigentümer*innen verpflichtet, Bekämpfungsmaßnahmen einzuleiten. Nach dem Infektionsschutzgesetz kann die zuständige Behörde Bekämpfungsmaßnahmen anordnen, um Gesundheitsgefahren abzuwenden. Allerdings dürfen nach dem Tierschutzgesetz nur besonders sachkundige Personen mit einer speziellen Ausbildung mit der Rattenbekämpfung in der öffentlichen Kanalisation beauftragt werden.

Um dem vorzubeugen, gibt es einige Tipps, wie sich die Ansiedlung von Ratten vermeiden lässt:

  • Vogelfutterhäuschen so anbringen, dass Ratten nicht an das Futter gelangen und auch kein Futter auf dem Boden liegt.
  • Das Füttern von Tauben und Enten vermeiden.
  • Keine Küchenabfälle über die Kanalisation entsorgen.
  • Keine Lebensmittel achtlos wegwerfen.
  • Keine Essensabfälle in ungesicherten, offenen Komposthaufen entsorgen.
  • Keller, Schuppen und Höfe entrümpeln, um Nistmöglichkeiten zu reduzieren.
  • Bio- und Restmülltonne beschweren, um zu verhindern, dass Ratten sich Essen rausholen.

Wer diese Empfehlungen berücksichtigt, lockt Ratten erst gar nicht in die Wohngebiete.

Quelle: Stadt Maintal

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