Joachim Laatz

Joachim Laatz

Redaktion

Landrat Thorsten Stolz gratuliert Angela und Albert Grob zur Eisernen Hochzeit

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Seit 65 Jahren glücklich verheiratet
Main-Kinzig-Kreis. –  Es gibt sie tatsächlich, die Ehen, die Bestand haben. Angela und Albert Grob aus Rodenbach sind dafür ein ausgesucht gutes Beispiel: Das Ehepaar hat am 5. November im Kreise der Familie seine Eiserne Hochzeit gefeiert. Landrat Thorsten Stolz und Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna gehörten ebenfalls zu den Gratulantinnen und Gratulanten, die Glückwünsche oder Präsente überbrachten. „Ich wünsche Angela und Albert Grob noch viele glückliche Jahre miteinander – und Gesundheit und Heiterkeit dazu“, sagte Thorsten Stolz: „Es ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit, dass Paare über Jahrzehnte zusammenbleiben, sich an guten Zeiten erfreuen und schlechte gemeinsam meistern.“ Rodenbachs Bürgermeister schloss sich den guten Wünschen des Landrats an.

Bei seinem Gratulationsbesuch erzählte Angela Grob dem Landrat vergnügt, wie sie ihren Mann kennenlernte, beim Tanz in Biebergemünd-Kassel Ende der 1940er Jahre. Damals waren Angela und Albert Grob noch Teenager, sie gerade 19, er 18 Jahre alt. Das Paar wusste schnell, dass es zusammengehört, musste aber mit der Hochzeit noch einige Jahre warten, bis Albert Grob sein Architektur- und Bauingenieurstudium in Friedberg beendet hatte. Sie verlobten sich 1955, geheiratet wurde im Jahr darauf in Biebergemünd-Kassel, dem Geburtsort von Albert Grob. Während er nach seinem Studium bei der Aufbau AG in Frankfurt tätig war – und das fast 40 Jahre lang – arbeitete sie bis nach der Geburt des zweiten Kindes als Modellschneiderin. 1963 zog die Familie nach Rodenbach, in ein Eigenheim, das der junge Architekt und Familienvater selbst geplant hatte. Neben seinem Beruf, in dem er zehn Jahre die Verantwortung für etwa 40 Mitarbeiter trug, engagierte sich Albert Grob über 44 Jahre im Verwaltungsrat der katholischen Kirche seiner Heimatgemeinde. Angela Grob wiederum, die 1945 aus Tschechien nach Deutschland gekommen war, absolvierte 1949 die Gesellenprüfung als Schneiderin und war bis 1959 als Direktrice in einer Modellschneiderin in Frankfurt tätig. Ihren Beruf habe sie sehr geliebt, vertraute Angela Grob dem Landrat an. Doch zum Wohl ihrer Familie und ihrer Kinder gab sie ihn auf.

Den ältesten Sohn Joachim brachte Angela Grob 1957 zur Welt, 1959 Tochter Heike. Zwei Jahre danach folgten Tochter Iris und 1964 die jüngste Tochter Elke. Das eiserne Brautpaar erfreut sich mit 91 beziehungsweise 90 Jahren an zehn Enkel- und drei Urenkelkindern. Auf die Frage des Landrats, was das Geheimnis ihrer guten Ehe sei, antwortete Angela Grob ohne Zögern: „Keine Angst zu streiten!“ und ihr Mann fand sogleich die passende Ergänzung: „Nicht nachtragend sein!“. Das klingt in der Tat nach einem praxistauglichen Erfolgsrezept.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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