Joachim Laatz

Redaktion

Gedenken der Reichspogrome

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Der Blick zurück auf die Reichspogromnacht am 9. November 1938 mahnt uns: Niemals wieder darf solch unglaubliches Unrecht geschehen, niemals wieder darf es solch antisemitischen Hass und damit verbundene Gewalt gegen Jüdinnen und Juden geben.

Dieser besonderen, historischen Verantwortung muss sich Deutschland stellen – und dieser Verantwortung stellen wir uns. Wir würdigen das vielfältige jüdische Leben in unserem Land, das Judentum gehört zu Deutschland, es hat die deutsche Geschichte und Kultur seit nachweislich 1.700 Jahren mitgeschrieben und bereichert

Mit diesem Gedanken würdigte Bürgermeisterin Rück im Namen der Gemeinde Schöneck gemeinsam mit dem Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Büdesheim Kaarlo Friedrich und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung am Dienstag, den 9. November 2021 vor dem Rathaus Büdesheim den Opfern der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung wie jedes Jahr vom Posaunenchor der ev. Kirche Kilianstädten/Oberdorfelden unter der Leitung von Marion Oster.

In ihrer Rede legte Bürgermeisterin Rück ihr Augenmerk auf das Holocaust Denkmal „Schuhe an der Donau“ – ein stilles Gedenken mitten in Budapest, welches an die Ermordung der Juden in der Nazi-Zeit 1944 und 1945 erinnert. Mit den Worten:Wir schulden den Opfern einen Ort des Erinnerns“ schloss die Bürgermeisterin ihre Rede.

Nach der Ansprache von Pfarrer Friedrich legte sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Klaus Ditzel an der Gedenkstele des Büdesheimer Rathauses zur Erinnerung und des Mahnens ein Gebinde nieder.

Quelle: Gemeinde Schöneck

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