Joachim Laatz

Joachim Laatz

Redaktion

Wächtersbacher Senioren treffen sich im Gartensaal

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Die Stadt Wächtersbach hatte – auf viele Anfragen hin – Senioren von Wächtersbach eingeladen, die alleine sind, sich vielleicht einsam fühlen und gerne neue Leute für gemeinsame Unternehmungen kennen lernen möchten. Die Nachfrage war groß. Fast 30 Senior*innen waren am vergangenen Freitag in den Gartensaal gekommen, wo sie von Bürgermeister Andreas Weiher herzlich begrüßt wurden. „Es ist schön, dass man sich wieder (nach 2G-Regelung) treffen kann. Soziale Kontakte sind unbedingt nötig im Leben. Corona bedingt mussten in diesem Jahr leider wieder viele Veranstaltungen ausfallen, doch wir hoffen, dass im nächsten Jahr wieder mehr Zusammenkünfte und Feste durchgeführt werden können“, so der Bürgermeister. Elke Schmidt-Habermann, Seniorenbeauftragte der Stadt, begrüßte ebenfalls die Senior*innen. Ebenfalls eingeladen waren Pfarrer Böhme von der ev. Kirche, als auch einige Vereins-Vorsitzende und „sehr aktive“ Senior*innen, die berichteten, was in Wächtersbach für Senior*innen geboten wird. Sie wies darauf hin, dass im nächsten Jahr von der Stadt Wächtersbach auch wieder Aktivitäten, Fahrten und Feste für Senior*innen geplant seien.
Ingrid Müller, die Vorsitzende der Seniorengemeinschaft Hesseldorf, Neudorf, Weilers, lud alle Anwesenden ein, im neuen Jahr an den Senioren-Nachmittagen teilzunehmen, die jeden 2. Dienstag im Monat in Hesseldorf im DGH stattfinden. „Bei Kaffee und Kuchen und interessanten Vorträgen, ist es nicht schwer, mit Leuten in Kontakt zu kommen“, so Frau Müller. „Kommen können alle Senior*innen aus Wächtersbach-Innenstadt und den Stadtteilen“.
Fabian Böhme, Pfarrer der ev. Kirche Wächtersbach, berichtete gleich von mehreren Aktivitäten. Sowohl der Frauenkreis, als auch der Trauerkreis sollen wieder stattfinden. Ebenfalls gibt es einen Besuchsdienst, für den er auch noch Helfer suche. Ferner plant er im neuen Jahr Spielenachmittage.
Julius Bergmann, Vorsitzender des VdK, Ortsgruppe Aufenau, plant ebenfalls Zusammenkünfte für das nächste Jahr. Bei gutem selbstgebackenem Kuchen und Kaffee, sind die Treffen bekannt für Gemütlichkeit und nettes Beisammensein. Julius Bergmann wies darauf hin, dass der VdK Aufenau stets bereit ist, in sozialen Angelegenheiten zu beraten, Mitglieder und auch Nichtmitglieder.
Alfred Dörsch, Vorsitzender des VdK Innenstadt, berichtet, dass der VdK mittlerweile 400 Mitglieder hat und er immer für Fragen, Probleme oder wenn jemand „einfach nicht weiter weiß“, auch gerne telefonische Beratung übernimmt. Mitglieder des VdK erhalten zum Geburtstag kleine Aufmerksamkeiten und einen kurzen Besuch, so ist der VdK immer präsent. Ansonsten sind auch hier wieder Kaffeenachmittage im neuen Jahr geplant, zu welchen sehr herzlich eingeladen wird.
Norbert Döppenschmitt, Vorsitzender der AWO, Ortsverein Wächtersbach, erzählte vom „Café Vergiss-mein-nicht“, in dem sich überwiegend Menschen, die an Demenz erkrankt sind, einmal wöchentlich treffen. Gymnastik, Spaziergänge, Vorträge, selbst gebackenen Kuchen, spielen, singen, gehören zu den Treffen immer dazu. So haben pflegende Angehörige ein paar freie Stunden und müssen sich nicht um ihre Angehörigen sorgen, da sie bestens versorgt werden.
Ferner berichtet Norbert Döppenschmitt, dass einmal wöchentlich in den Räumen der AWO Wächtersbach ein Kaffeenachmittag stattfindet, mit Spiel und Unterhaltung. Einmal monatlich wird abends gekocht und gemeinsam gegessen.
Wolfgang Haußner vom Turnverein Wächtersbach e.V., der schon seit den 80er Jahren Übungsleiter beim Turnverein ist, berichtet über Senioren-Gymnastik in der Turnhalle der Grundschule und von Fitness-Gymnastik auf dem Sportplatz.
Es wurde ausdrücklich von allen darauf hingewiesen, dass man überall als Gast die jeweiligen Vereine/Institutionen kennen lernen kann und sich später entscheiden kann, ob man in dem ein oder anderen Verein auch Mitglied werden möchte.
Elke Schmidt-Habermann stellte abschließend ein paar „aktive“ Seniorinnen vor, die viel unternehmen und immer offen für neue Menschen sind. Zu Beginn hatten die Senior*innen kleine „Visiten-Karten“ mit ihren Telefon-Nummern bekommen, die sie nach den Vorträgen fleißig austauschten. „Jetzt ist der erste Schritt getan, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Aktivitäten zu starten. Im März wird noch einmal ein gemeinsames Treffen stattfinden. Ferner wird es künftig ein „schwarzes Brett“ neben dem Schaukasten am Schloss geben, in welchem man Aktivitäten bekannt geben kann und wo sich jeder informieren kann, wenn sich Gruppen treffen“. Wer Fragen hat oder Beratung/Hilfe braucht, kann Frau Schmidt-Habermann als Seniorenbeauftragte der Stadt Wächtersbach vormittags unter der Telefon-Nummer 80251 erreichen.

Quelle: Stadt Wächtersbach

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