Joachim Laatz

Joachim Laatz

Redaktion

Kreativität, Spaß und musikalisches Zusammenspiel unter sorgfältiger und vorsichtiger pandemiegerechter Konzeption bei der diesjährigen Musizierfreizeit Main-Kinzig

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Mit großer Begeisterung bei zwangsläufig reduzierter Teilnehmer- und Besucherzahl, ein Mitglied pro Teilnehmerfamilie, ging am vergangenen Sonntag Mittag die diesjährige Muszierfreizeit Main-Kinzig unter der Schirmherrschaft von Landrat Thorsten Stolz in Kooperation mit den öffentlichen Musikschulen des Kreisgebietes im Jugendzentrum Ronneburg zu Ende.

In einem eigens von einem umfangreichen Orga-Team der Musikschule Main-Kinzig ausgeklügelten Raum-, Zeit- und Begehungssystem präsentierten sich die Tastenwerkstatt von Katrin Saravia und Arno Moriwaki, einem einzigartigen Angebot für Pianistinnen und Pianisten im Ensemble auf mehreren Klavieren zu spielen und das Orchester Kunterbunt sowie das Streichensemble der Lehrkräfte Christine Lohrmann, Heidrun Quintino und Uschi Röhr in verschieden Häusern und Räumen und das zu verschiedenen Zeiten.

Während von den Jüngsten bereits weihnachtliche Weisen im Foyer zur Turn- und Schwimmhalle erklangen, boten die drei Pianoensembles auf drei Klavieren Lateinamerikanisches, Swing und den Edward Griegs Bergkönig zu mehreren Händen in eigenen Arrangements in der „Disco” der seit Jahrzehnten von den Musikschulen genutzten Einrichtung dar.

Den Auftakt, während die letzten noch beim Mittagessen waren, gestaltete die Rockband, das jährlich größte Ensemble von Peter Back und Christoph Schneider im großen Saal. Mit großem technischen Aufwand und einfühlsamen eigenen Bearbeitungen der Dozenten waren Suzane Vegas „Tom’s Diner”, „Walking On Sunshine” von Katrina & The Waves und der Superhit „Somebody That I Used To Know” von Gotye geboten.

Den Abschluss gestalteten Hörner, Posaunen, Querflöten, Trompeten, Klarinetten und Querflöten sowie Saxophone mit schmissig, treffsicher und sehr engagiert vorgetragen Favoriten der jungen Bläserinnen und Bläser, wiederum in einem anderen Raum zu einer anderen Zeit. Den begeisterten Eltern wurden Stücke des bekannten Ensemblekomponisten Jacob de Haan und der „Zungenbrecher” „Supercalifragilisticexpialidocious”, moderiert natürlich von den Jugendlichen selbst, vorgetragen.

Alle verließen fröhlich und wohl motiviert das Ronneburger Domizil, das drei Tage unter größter Sorgfalt und Hygiene von pandemiebedingt auf 70 Teilnehmern reduziert, mit Musik und Leben erfüllt wurde.

Landrat Thorsten Stolz konnte sich am Samstag Nachmittag durch einen ausgedehnten persönlichen Besuch und einem Wandeln durch zahlreiche Räumlichkeiten des Jugendzentrums von der Leistung der elf Lehrkräfte und zahlreichen Betreuer sowie dem Engagement der jungen Musiker/innen im Alter von acht bis 18 Jahren und einer ausgeprägten stilistischen und pädagogischen Vielfalt überzeugen. Zeitgleich zum Event trafen sich die Mitwirkenden der bekannten RainbowSingers unter der Leitung von Claudia Prinzhaus und Peter Breitenbach, einem Angebot für musizierende Menschen mit Behinderung, logistisch bedingt, in ihrem eigenen Domzil im Lebenshilfe-Haus in Gelnhausen, ebenfalls in das Konzept der Freizeit einbezogen und im abschließend gedrehten filmischen Dokument, wie alle Beiträge, festgehalten.

Eine Förderung erhielt das seit Jahrzehnten bekannte und beliebte Projekt der musikalischen Begegnung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene von der Kulturförderung des Main-Kinzig-Kreises und der Stiftung der Sparkasse Hanau, die sich seit geraumer Zeit dieser Initiative der Musikschule Main-Kinzig und ihrer Kolleginnen und Kollegen aus Hanau und Schöneck Nidderau zugewandt zeigt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Lehrkräfte, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Eltern und die Chefetage der Herbergseinrichtung versprachen sich ein Wiedersehen im kommenden Jahr, ebenfalls wieder im November.

Quelle: Musikschule Main-Kinzig

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