Joachim Laatz

Redaktion

Nidderau: Den Opfern Gesicht und Stimme geben

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben“ erinnerten Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule mit einer musikalischen Lesung an jüdische Familien aus Nidderau, die während des Holocausts vertrieben, verschleppt und ermordet wurden. Um dem namenlosen und millionenfachen Leid Gesicht und Stimme zu geben, hatten sich die Jugendlichen im Religionsunterricht von Elisabeth Kretzschmar-Wegner und Andrew Klockenhoff eingehend mit dem jüdischen Leben in ihren Heimatgemeinden beschäftigt und kurze Vorträge erarbeitet, in denen jeweils das Schicksal einer Familie dargestellt und aus dem Dunkel der Geschichte in die Gegenwart geholt wurde. Parallel dazu entstand eine Plakatreihe, die in Bildern und Texten das Leben der betroffenen Familien auf anschauliche Weise dokumentiert. Bei ihren Vorträgen unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von der Hanauer Studienrätin a. D. und Autorin Gabriele Lüdecke-Eisenberg, den musikalischen Teil gestalteten die Lehrkräfte Elisabeth-Kretzschmar-Wegner, Susanne Riedl-Komppa, Andrew Klockenhoff und Peter Ripkens mit vertonten Psalmen und hebräischen Bibeltexten.

Quelle: Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau

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