Joachim Laatz

Joachim Laatz

Redaktion

FDP bedauert Entscheidung der Kreissparkasse Gelnhausen

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„Die Entwicklung eines Multi-Millionen-Projektes zu stemmen ist eine diffizile Angelegenheit. Es müssen die Voraussetzungen geschaffen werden. Schon hierbei klafften erhebliche Defizite auf Seiten des Investors Kreissparkasse Gelnhausen“, erklärt Kolja Saß, Fraktionsvorsitzender der FDP in der Stadtverordnetenversammlung.

Die Idee der Entwicklung der Joh-Immobilie durch die Kreissparkasse, wurde durch das ortsansässige Kreditinstitut zunächst so präsentiert, dass man mit dem eigenen Netzwerk alle Voraussetzungen erfülle und das Projekt kurzfristig angehen wolle. Ziemlich schnell verabschiedeten sich die Projektentwickler aus dem Sparkassenumfeld jedoch und auch aufsichtsbehördlichen Genehmigungen wurden trotz vorheriger Zusage nicht präsentiert.

Schon zu Beginn der Gespräche haben FDP-Vertreter den Sparkassenvorstand darauf hingewiesen, dass eine Investition in der Höhe für das kleine Geldinstitut eine Nummer zu groß sei und vorgeschlagen, Partner mit Finanzstärke und Bau-Know-How hinzuzuziehen. Leider wurde diesem Vorschlag seinerzeit nicht gefolgt.

„Es ist sehr enttäuschend und hinterlässt einen faden Beigeschmack für das Geldinstitut, nach zwei Jahren aufgrund etwaiger Unstimmigkeiten mit den städtischen Gremien einen Rückzieher zu machen. Dabei war es doch die Kreissparkasse Gelnhausen, die von Seiten der Stadt und den politischen Gremien unzählige Aufschübe einforderte, immer wieder neue Zeitpläne präsentierte und um keine Ausrede verlegen war, warum bisherige Zusagen nicht eingehalten wurden“, zeigt Saß die Abläufe auf.

„Alle Aufschubersuche der Sparkasse wurden gewährt und das hohe Entgegenkommen der Stadt war für uns als FDP schon kaum noch vertretbar“, ergänzt Saß.

„Kurz vor dem nun vollzogenen Rückzug, wurden nun kurzfristig noch versucht die ursprüngliche FDP-Idee aufzugreifen und einen starken Partner hinzuzuziehen. Doch da waren schon zu viele Weichen auf Seiten der Sparkasse falsch gestellt. Zum Beispiel hat sich das Kreditinstitut dazu verpflichtet mindestens etwas mehr als 50% der Anteile der Entwicklungsgesellschaft zu übernehmen“, zeigt Saß weitere gravierende Fehler von Seiten der Sparkasse auf.

„Nun zeigt sich, dass die Kreissparkasse die Situation scheinbar von Anfang an völlig falsch eingeschätzt hat. Dass nun die Schuld für das Scheitern der KSK-Entwicklungspläne gegenüber der Öffentlichkeit nun bei den ehrenamtlichen Vertretern der Gelnhäuser Gremien abzuladen versucht wird, ist mehr als grenzwertig. Insbesondere da die Thematik der fehlenden KFZStellplätze in der Pressemitteilung der Kreissparkasse öfter erwähnt wird. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich in der ersten Vorstellung der Pläne der Kreissparkasse Herrn Warnik nicht als einziger in der großen Runde persönlich darauf hingewiesen habe, dass dies für alle Beteiligten eine mitentscheidende Thematik ist“, erinnert sich Hendrik Silken, Vorsitzender der FDP-Gelnhausen und zum Start des Projektes Fraktionsvorsitzender der FDP und ergänzt: „Mein Anliegen und ich wurden sclicht ignoriert.“

Quelle: FDP Gelnhausen

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